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News und Programme rund um Gnome

01.12.2003

++++ Community Ticker +++++

+++ GNOME Foundation +++ GNOME Foundation +++

Auch dieses Jahr steht wieder die Wahl des Board of Directors der GNOME Foundation an. Dabei handelt es sich um die Management Schicht der Foundation, die aus elf jeweils für ein Jahr gewählten Vertretern der Foundation besteht. Sie überwachen die Entwicklung von GNOME im Allgemeinen, treffen notwendige Entscheidungen, führen Gespräche mit Firmen und beschließen anstehende Investitionen. Wahlberechtigt sind nur Mitglieder der GNOME Foundation, und nur Mitglieder können sich zur Wahl stellen. Zur Anmeldung einer Kandidatur reicht ein Posting in den entsprechenden Mailinglisten. Die Anmeldefrist läuft noch bis Anfang November. Wer die GNOME Foundations im nächsten Jahr führen wird, steht voraussichtlich erst im Februar, nach Abschluss der Wahlgänge, fest.

+++ Flaggenzeichnen +++ Flaggenzeichnen +++

Das Community-Forum gnomedesktop.org (http://www.gnomedesktop.org/) ruft alle GNOME-Nutzer zum großen Flaggenzeichnen auf. Ziel ist eine umfangreiche Sammlung von Flaggen im SVG-Format, die frei verfügbar sein soll. Entwickler des Zeichenprogramms Sodipodi (http://sodipodi.sourceforge.net) haben bereits 16 verschiedene Flaggen entworfen. Folglich empfiehlt das Forum, Sodipodi zum Entwurf neuer Flaggen zu verwenden. Außerdem bietet gnomedesktop.org verschiedene Links, die alle notwendigen Informationen zu Farbwahl oder Proportionen verschiedener Flaggen enthalten. Wer jetzt Lust bekommt, sollte auf jeden Fall mitmachen: Eine deutsche Flagge fehlt beispielsweise noch.

Mit vielen Zungen sprechen dank StarDict

Wer in einer Fremdsprache kommuniziert oder Texte verfasst, für den ist ein gutes Wörterbuch ein wichtiger Verbündeter bei der Suche nach der treffenden Formulierung. Musste man früher noch dicke Bücher wälzen, fallen dem Suchenden heutzutage dank Programmen wie StarDict (http://stardict.sourceforge.net) die Worte förmlich in den Schoß. Mit über 40 verschiedenen Sprachmodulen, die auch exotische Sprachen umfassen, ist StarDict universell einsetzbar und dabei leicht zu bedienen. Eine umfangreiche Konfiguration ist in der Regel nicht notwendig. Direkt nach dem Programmstart sucht StarDict seine Wörterbücher. Sind sie gefunden und geladen, kann der Benutzer einen zu suchenden Begriff eingeben. Im Ausgabefenster erscheint dieser Begriff anschließend in allen installierten Sprachen. Überdies interagiert StarDict gut mit anderen Applikationen: Entsprechend konfiguriert, reicht es, in einem Dokument oder einer einfachen Textdatei ein Wort zu markieren, und StarDict beginnt sofort mit der Übersetzung. Das Ergebnis erscheint in einem kleinem Pop-Up-Fenster neben dem gewählten Begriff. Ist man mit dem Ergebnis nicht zufrieden, lässt sich der Suchbegriff in das Hauptfenster übertragen, wo StarDict verschiedene Wortvorschläge unterbreitet. Dabei berücksichtigt das Programm auch andere Schreibweisen und ähnlich klingende Begriffe. Für alle, die StarDict testen möchten, enthält die Heft-CD eine aktuelle Version mit den Sprachmodulen für Deutsch, Französisch und Englisch. Weitere können bei Bedarf von der StarDict-Website bezogen werden.

Abbildung 1

Abbildung 1: StarDict übersetzt jeden Begriff in alle ihm bekannten Sprachen

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Infos zur Publikation

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LinuxUser 05/2014

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