Home / LinuxUser / 2003 / 12 / Hardware

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Eingedost
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Aufteiler
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Aufmacher Artikel

Hardware

01.12.2003

Ogg-Vorbis-Player für unterwegs

MP3-Player erfreuen sich schon seit längerem großer Beliebtheit. Die Firma iRiver (http://www.irivergermany.com/) bietet mit ihrem neuen Modell iHP-120 zudem die Möglichkeit an, Ogg-Vorbis-Dateien abzuspielen.

Ogg-Vorbis ist im Gegensatz zu MP3 vollständig frei implementiert und erreicht dabei ähnliche Kompressionsraten. Es erstellt Audiodateien mit 44,1 kHz bei einer Bitrate zwischen 32 und 500 Kbps. Auf dem Player verwaltet der Anwender bis zu 200 Wiedergabelisten mit dem aus der Windows-Welt bekannten Programm Winamp.

Der iHP-120 spielt außerdem WMA-, ASF- und WAV-Dateien ab. Über die USB-Schnittstelle lässt er sich ohne zusätzliche Treiber an alle Systeme anschließen, um die 20 GB große Festplatte zu beladen.

Auf dem Gerät lassen sich nicht nur Musikdateien speichern, sondern auch beipsielsweise ASCII-Dateien. Solche Textdateien zeigt das Gerät sogar im Display an.

Wem die aufgenommenen Musikstücke nicht reichen, der kann sich mit dem eingebauten Radio amüsieren. Die Antenne für die Empfänger haben die Konstrukteure in Kopfhörerkabel untergebracht. Ein integriertes Diktiergerät macht es zum guten Begleiter für den Geschäftsreisenden.

Der Lithium-Polymer-Akku hält nach Herstellerangaben 16 Stunden bei laufender Musikwiedergabe. Erhältlich ist der iHP-120 beispielsweise bei LinuxLand (http://www.linuxland.de/) für 499 Euro.

Abbildung 1

Abbildung 1: Der iHP-120 spielt auch Ogg Vorbis

Linux-Handy

Motorola (http://www.motorola.com/) beschreitet mit seinem neuen Modell A760 als erstes einen neuen Weg: Das Gerät läuft mit Embedded Linux und ist für den Massenmarkt konzipiert.

Schon in der Vergangenheit öfter angekündigt, handelt es sich bei diesem Gerät nun um den ersten ernst zu nehmenden Versuch, Mobiltelefone mit dem freien Betriebssystem auszustatten. Zunächst wird das Handtelefon jedoch nur in Asien auf den Markt kommen.

Das Gerät kombiniert die Fähigkeiten eines Mobiltelefons mit denen eines PDAs. Neben Sprachverbindungen kann es auch Verbindungen über das Internet herstellen. Ein WML-fähiger Browser zeigt Inhalte aus reduzierten Web-Seiten an, und mit dem E-Mail-Client behält man seine Mailbox immer im Blick.

Darüber hinaus enthält das A760 ein VPN/SSL-Modul für verschlüsselte Verbindungen. Gleichzeitig gibt es sich multimedial und spielt MP3-Dateien ab oder zeigt per MMS empfangene Bilder an. Über Bluetooth ist eine Verbindung mit anderen Geräten möglich.

Auf dem Linux-Handy laufen Java-Anwendungen, die mit J2ME (http://java.sun.com/j2me/) programmiert sind; dadurch ist es für Entwickler nicht schwierig, neue Applikationen zu entwickeln. Motorola liefert bereits ein Börsenprogramm, Navigations-Software sowie ein Spiel mit.

Laut Hersteller benötigen die Handschrifterkennung auf dem Touchpad und die Sprachsteuerung kein Training und sollen so die fehlende Tastatur ersetzen. Das Gerät kostet umgerechnet rund 750 Euro (ohne Vertragsrabatt).

Abbildung 2

Abbildung 2: Auf dem A760 läuft Embedded Linux

Tip a friend    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

2754 Hits
Wertung: 102 Punkte (9 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 05/2014

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Bilder vergleichen mit diffimg
Bilder vergleichen mit diffimg
Tim Schürmann, 01.04.2014 12:40, 1 Kommentare

Das kleine Werkzeug diffimg kann zwei (scheinbar) identische Bilder miteinander vergleichen und die Unterschiede optisch hervorheben. Damit lassen sich nicht nur Rätsel a la „Orignial und Fäls...

Aktuelle Fragen

programm suche
Hans-Joachim Köpke, 13.04.2014 10:43, 8 Antworten
suche noch programme die zu windows gibt, die auch unter linux laufen bzw sich ähneln sozusagen a...
Funknetz (Web-Stick)
Hans-Joachim Köpke, 04.04.2014 07:31, 2 Antworten
Bei Windows7 brauche ich den Stick nur ins USB-Fach schieben dann erkennt Windows7 Automatisch, a...
Ubuntu 13.10 überschreibt immer Windows 8 Bootmanager
Thomas Weiss, 15.03.2014 19:20, 8 Antworten
Hallo Leute, ich hoffe das ich richtig bin. Ich habe einen Dell Insipron 660 Ich möchte gerne Ub...
USB-PTP-Class Kamera wird nicht erkannt (Windows-only)
Wimpy *, 14.03.2014 13:04, 15 Antworten
ich habe meiner Frau eine Digitalkamera, AGFA Optima 103, gekauft und wir sind sehr zufrieden dam...
Treiber
Michael Kristahn, 12.03.2014 08:28, 5 Antworten
Habe mir ein Scanner gebraucht gekauft von Canon CanoScan LiDE 70 kein Treiber wie bekomme ich de...