Im Gegensatz zur CD ist die DVD noch ein recht junges Medium. Folglich ist die Menge der Programme, die DVDs brennen können, unter Linux noch sehr überschaubar: Es gibt gerade mal zwei, die so ausgereift sind, dass die Arbeit mit ihnen einfach von der Hand geht: k3B und xcdroast.
Ersteres ist seit kurzem fester Bestandteil des KDE-Desktops und bei vielen neuen Distributionen mit dabei. Meist optional ist dagegen xcdroast und muss beispielsweise unter SuSE Linux 9.0 nachinstalliert werden.
DVD-Brenner einrichten bei K3B
Zum Betrieb eines DVD-Brenners müssen Sie unter K3B nicht viele Einstellungen vornehmen. In aller Regel erkennt die Software vorhandene DVD-Laufwerke und DVD-Rekorder genauso automatisch wie herkömmliche CD-Brenner.
Die Eigenschaften Ihres DVD-Brenners entnehmen Sie den Optionen von k3b unter Geräte. Dort gibt Ihnen die Software Auskunft, welche Medien und Formate sie unterstützt und welche Firmware-Revision auf dem Laufwerk aufgespielt ist (Abbildung 1).
Die maximale Schreib- und Lesegeschwindigkeit gibt k3b jedoch lediglich für die CD-Brenn-Funktionalität an, eine entsprechnde Angabe für das DVD-Brennen fehlt bislang.
K3B einrichten
In den Optionen von k3b finden Sie einige weitere Eigenschaften, die für den DVD-Brennvorgang interessant sind – besonders die unter Brennen (Abbildung 2).
Im Karteikartenregister Fortgeschritten definieren Sie die erweiterten Optionen. Die dort zu findenden Vorgaben müssen aber erst ihre Alltagstauglichkeit beweisen. Benutzen Sie diese daher mit Vorsicht.
Die Option Überbrennen ist beispielsweise nur für die Erstellung von CDs gedacht. Laut Spezifikation des DVD-Standards können DVDs nicht überbrannt werden.
Passen Sie die Optionen, die Sie an dieser Stelle finden, Ihren eigenen Bedürfnissen an. Interessant beim Einsatz wiederbeschreibbarer DVD-Rohlinge ist die letzte Option: Aktivieren Sie das Kästchen vor dem Eintrag CD-RWs und DVD-RWs automatisch löschenk3b einen Arbeitsschritt selbstständig ab.



