Daten übers Stromkabel
Für viele Privatpersonen sind größere Entfernung zwischen zwei PCs immer noch ein Hindernis. Lange Kabel stören in der Wohnung, Funknetzwerke kommen nicht zuverlässig durch dicke Betonwände oder über mehrere Stockwerke.
Die Firma Devolo
greift mit ihrem MicroLink dLAN Ethernet-Adapter das mehr oder weniger erfolgreiche Konzept der Vernetzung über das Stromkabel greift auf. Laut Herstellerangaben erreicht das Gerät Übertragungsraten von bis zu 14 Mbit/s und eine Reichweiter von bis zu 200 Metern.
Sicherheitsbedenken, die bei dieser Technologie von jeher mitschwingen, da das Stromnetz unkontrollierbar anzuzapfen ist, will Devolo mit einer 56-Bit-Verschlüsselung beruhigen. Ein Gerät kostet 99 Euro.
Gigabit-Netzwerk wird erschwinglich
Für den Hausgebrauch sind handelsübliche 10- oder 100-Mbit-Netzwerke normalerweise genug. Bei riesigen Datenmengen zum Beispiel von Multimedia-Anwendungen geht es Eiligen zu langsam.
Die Firma StarChip Systems bietet ab sofort bis Ende des Jahres für 199,- Euro ein Bundle an, das den Gigabit Ethernet Switch SGS-1008 mit acht Ports an kombiniert mit zwei Ethernet-Karten vom Typ SGE-9230TX-32, das den Umstieg interessant macht.
Die Netzwerkkarten laufen laut Hersteller unter Linux. Damit ließen sich mit dem freien Betriebssystem preisgünstig hohe Datenübertragungsraten zu realisieren.
Sowohl Switch als auch Netzwerkadapter unterstützten die Standards IEEE 802.3, IEEE 802.3u und IEEE 802.3ab sowie IEEE 802.3x Full Duplex und Flow Control. Das Zusammenspiel mit langsameren Komponenten aus 10- oder 100-Mbit-Netzwerken ist kein Problem.
Lexmark auch mit Linux
Lexmark machte bereits vor zwei Jahren auf der CeBit auf sich aufmerksam, als die Firma eine bessere unterstützung für Linux ankündigte. Nun hat das Unternehmen wieder einen drucker auf den markt gebracht, der mit dem freien Betriebssystem harmoniert – wenngleich nur indirekt: Der neue Schwarz-Weiß-Laserdrucker E200 der Firma ist mit 249 Euro natürlich teurer als die Tintenstrahler, aber im Laser-Bereich immer noch günstig.
Da die Hardware das Druckerprotokoll PCL5e spricht, ist er unter Linux problemlos einsetzbar. Der E220 verfügt über einen parallelen und einen USB-Anschluss und druckt bis zu 17 DIN-A4-Seiten pro Minute. Die maximale Auflösung beträgt 600×600 DPI.
In der Standardversion liefert Lexmark seinen neuen Laserdrucker mit acht MB Arbeitsspeicher aus, der sich auf maximal 72 Megabyte durch zusätzliche Speicherriegel aufrüsten lässt.
Surround-Sound
Ein Klangerlebnis wie im Kino zu Hause nachempfinden: Das ist zwar für viele eine nette Spielerei, aber seine mitunter hohen Preise nicht wert. Speziell Anwender, denen Surround-Soundkarten bisher zur teuer waren, möchte Creative mit einem neuen Produkt ansprechen.
Ausgabe und Aufnahmen erfolgen bei der Creative Audigy LS mit bis zu 24 Bit und 96 kHz. Die Karte gibt 64 Audiokanäle mit separat einstellbaren Abtastraten wieder. Der 5.1-Surround-Klang, Dolby Digital und EAX 3.0 sorgen für Töne aus allen Richtungen.
Die Linux-Unterstützung für die Audigy-Serie ist im aktuellen Kernel allerdings noch nicht enthalten, doch das Emu10k1-Projekt bietet ein Modul zum Selbstkomipileren an.
Der Preis für die schlanke Surround-Soundkarte beträgt 69 Euro.







