Gnomogramm
Neues GNOME
Genau nach Zeitplan erschien Mitte September die langerwartete Version 2.4 von GNOME (http://www.gnome.org). Der Navigationsbaum und die Symbolansicht des Datei-Managers Nautilus verbesserten die Entwickler deutlich, außerdem enthält der Filebrowser jetzt einen integrierten CD-Brenner. Statt der verschiedenen Panel-Typen gibt es jetzt nur noch einene Typ, diese neue Struktur vereinfacht die Konfiguration. Zudem aktualisierten die Programmierer einen großen Teil der Zusatzprogramme wie Abiword, Gnumeric, Evolution oder Gedit; letzteres unterstützt nun Syntax-Highlighting. Als Standard-Browser musste Galeon dem schlankeren Epiphany weichen.
Wer GNOME 2.4 benutzen will, muss die Quellen noch selbst oder mit Hilfe von Garnome ( http://www.gnome.org/~jdub/garnome/) von der Heft-CD kompilieren.
Den Plattenplatz im Blick
Auch wenn Festplatten immer größere Kapazitäten bieten, haben leidenschaftliche Datenjäger und -sammler nie genug davon. GDU ( http://hpwww.ec-lyon.fr/~vincent/) hilft dem Benutzer, im Verzeichnis-Dschungel nicht den Überblick zu verlieren. Dieses grafische Frontend für den altbekannten Befehl du zeigt den Umfang eines Verzeichnisses als Baumstruktur mit Füllbalken und natürlich auch in Zahlen an. Ansonsten bietet es allerdings keine Vorteile gegenüber du, für Benutzer mit einer Shell-Phobie ist es trotzdem genau das Richtige.



