Gnomogramm

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+++ GNOME Office 1.0 +++ ticker +++

GNOME Office 1.0 ( http://www.gnome.org/gnome-office/) ist keine Neuentwicklung, sondern eine Zusammenstellung eigenständiger Programme wie Abiword (Seite 68), der Tabellelkalkulation Gnumeric, GIMP, Evolution, Gfax, dem Zeichenprogramm Dia und anderen; damit deckt das Paket fast die ganze Breite der Büroarbeit ab, es berücksichtigt mit MrProject und GnuCash zudem Arbeitsbereiche, die OpenOffice.org nicht enthält. Wer auf die fehlende Präsentations-Software verzichten kann, aber auf Performance Wert legt, sollte einen Blick auf das neue GNOME Office riskieren.

+++ GNOME 2 und Debian +++ ticker +++

GNOME 2.2 ist jetzt offizieller Teil der Debian-Distributionen SID (testing) und Sarge (unstable). Für die stabile Debian-Ausgabe Woody gibt es ein Backport unter http://ftp.acc.umu.se/mirror/mirrors.evilgeniuses.org.uk/debian/backports/woody/gnome2.2/. Es setzt allerdings XFree86-Version 4.2 voraus, das es für Woody unter http://www.fs.tum.de/~bunk/debian/dists/woody/bunk-1/main/binary-i386/ gibt.

Gnoppix

Dass die bekannte Distribution Knoppix nur eine KDE-Umgebung bietet, nahmen einige GNOME-Aktivisten zum Anlass, eine ähnliche, auf GNOME basierende Distribution namens Gnoppix (http://www.gnoppix.org/) ins Leben zu rufen. Auch Gnoppix basiert auf Debian 3.0, allerdings verwendet es keine Pakete aus dem unstable-Bereich; die Entwickler portierten lediglich GNOME 2.2 und die aktuelle Version von XFree86.

Eine bessere Hardware-Erkennung als Knoppix' kudzu bietet Gnoppix mit discover, sie soll vor allem zuverlässiger und plattformunabhängiger sein und damit künftig beispielsweise auch auf PPC-Prozessoren laufen. Ab der Version 0.6, die laut Plan schon Ende September erscheinen sollte, enthält Gnoppix statt dem derzeitigen GNOME 2.2 die Version 2.4 der Desktop-Umgebung.

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