Home / LinuxUser / 2003 / 10 / Neun Digitalkameras im Linux-Test

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Pixel-Millionäre

Neun Digitalkameras im Linux-Test

01.10.2003 Digitalkameras liegen voll im Trend, immer öfter verdrängen sie die chemischen Kleinbildkameras. Doch wie bekommt man die Urlaubsbilder auf den Linux-Computer? Wir haben neun aktuelle Kameras getestet.

Digitalkameras erobern nach und nach den Bereich der Kleinbildkameras, statt Rollenfilmen mit 36 Bildern kommen immer öfter Flash-Riegel in die Knipskisten. Derzeit sind Auflösungen von zwei bis drei Millionen Pixeln Standard im privaten Umfeld, vereinzelt sind auch Kameras mit vier Megapixeln für unter 600 Euro zu haben.

War das Auslesen der Bilder über den USB-Anschluss der Kamera in der Vergangenheit ein großes Problem, haben sich inzwischen zwei Standards durchgesetzt: Einerseits das Photo Transfer Protocol (PTP), welches gphoto2 unterstützt und unter KDE einen direkten Zugriff auf die Kamera erlaubt, und andererseits der Dateizugriff, wenn die Kamera ein USB Storage Device emuliert und als SCSI-Festplatte eingebunden wird. Für den Test wählten wir neun Kameras aus, die entweder PTP beherrschten oder ein USB Storage Device emulierten.

Austauschprobleme

Trotz der beiden Datenaustausch-Standards gab es Überraschungen: So konnten wir bei den beiden Kodak-EasyShare-Kameras zwar die Verzeichnisse lesen, jedoch keine Bilder per PTP herunterladen – die Verbindung brach stets nach wenigen Sekunden zusammen. Die Ricoh Caplio RR230 emuliert ein USB Storage Device, doch statt der standardisierten Verzeichnisstruktur gab es hunderte Verzeichnisse mit noch mehr Unterverzeichnissen, unsere Bilder waren jedoch unauffindbar. Für alle drei Kameras gilt daher: Sie sind nicht Linux-tauglich, der interne Kameraspeicher ist nicht nutzbar, und die Bilder müssen von der SD-Karte ausgelesen werden – was einen entsprechenden USB-Adapter für 30 bis 40 Euro erfordert.

Auch die Zusatzfunktionen automatische E-Mail, Ausdruck und Übertragung zum Rechner der Kodak EasyShare waren unter Linux erwartungsgemäß nicht nutzbar, sie erfordern spezielle Treiber.

Wenig Ausstattung

Die Ausstattung der meisten Kameras war nur ausreichend, gerade einmal bei vier Kameras wurde ein Flash-Medium mit 16 oder 32 MB mitgeliefert – das reicht für rund 20 bis 30 Bilder bei mittlerer Auflösung. Wer mit hoher Auflösung fotografieren möchte, kommt nicht um den Nachkauf eines 128-MB-Speichers für etwa 40 Euro herum.

Immerhin wurden alle Kameras mit passenden Batterien ausgeliefert, lediglich zwei Modelle hatten Akkus samt Ladegerät. Mit Ausnahme der Minolta Dimage F100 ließen sich alle Kameras problemlos mit Akkus betreiben, bei der Canon PowerShot A70 reichte eine Akkuladung sogar doppelt so lange wie ein Satz Alkali-Batterien.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

978 Hits
Wertung: 0 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Mirko Dölle

Redakteur für Linux bei c't, Heise Zeitschriften Verlag; ehemals Competence Center Hardware/Linux-Magazin, Linux New Media AG


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...