Schön (&) stark
Yellow Dog Linux 3.0 auf einem Apple iBook 14''
Ethernet und Wireless
In unserem iBook war zusätzlich zum Standard-Netzwerkanschluss (10/100MBit-LAN) eine AirPort-Karte installiert, die zur Freude und zum Erstaunen automatisch erkannt und eingebunden wurde. Natürlich lässt sie sich mit ifconfig und iwconfig schalten. Beide Kommandos liegen im /sbin-Verzeichnis, das bei YDL wie bei Red hat nicht in Roots Standardpfad liegt.
Paketmanagement
Software nachzuinstallieren, ist unter YDL das reinste Vergnügen – einen Internet-Anschluss vorausgesetzt. Wie bei Debian lassen sich die Programme unter YDL mit den Apt-Tools verwalten. Mit apt-cache search Suchbegriff erfahren Sie beispielsweise, ob ein Paket mit dem Suchwort im Namen oder in der Beschreibung überhaupt verfügbar ist. apt-get install Programmname zieht das Programm aus dem Internet, installiert und konfiguriert es – oder meldet, dass es bereits installiert ist, was uns oft überrascht hat. (Wir hatten die "Vollinstallation" gewählt.)
In der Konfigurationsdatei /etc/apt/sources.list findet sich übrigens ein Fehler, auf den die YDL-Supportseite (Abbildung 4) hinweist: In einigen Zeilen ist dort ein falsches Archiv angegeben. Der korrekte Eintrag lautet main statt base.
Zusätzlich zu den Apt-Tools bietet YDL auch das von Terra Soft empfohlene Yum, den Yellow Dog Updater, an. Die Bedienung ist ähnlich einfach; welches System besser sei, ist ein Streit um des Kaisers Bart, weil unter YDL beide letztlich nur auf den RPM-Tools aufsetzen. Apt und Yum sind ungemein benutzerfreundlich, und wir haben sie auch nebeneinander eingesetzt, ohne dass wir Probleme bemerkt hätten.



