Gnomogramm

News und Programme rund um GNOME

01.09.2003

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+++ gnome 2.2.2 +++ gnome 2.2.2 +++

Auch wenn die Entwicklung an der kommenden Version 2.4 kontinuierlich voranschreitet, vergessen die Entwickler darüber nicht die Pflege der stabilen Version. Mit GNOME 2.2.2 erschien Mitte Juli ein Bündel von Fehlerkorrekturen, auf die der Eine oder Andere sicher schon sehnsüchtig wartet. Neben weiteren Übersetzungen erfuhren vor allem die Bibliotheken, das Panel und Nautilus zahlreiche Änderungen. Eine komplette Liste aller Korrekturen ist auf der Web-Seite http://gnomedesktop.org zu finden.

+++ gnome-de.org +++ veranstaltungen +++

Sei einigen Wochen existiert auf den http://gnome-de.org, von den meisten bisher völlig unbemerkt, ein Diskussionsforum, das sich im Augenblick noch auf ganze fünf Rubriken beschränkt. Mit steigender Beteiligung gesellen sich aber sicherlich weitere Rubriken hinzu. Im Augenblick erwarten den Interessierten neben Foren zu Themen der GNOME-Entwicklung unter anderem Nachrichten und Veranstaltungshinweise.

Apropos Veranstaltungen: Wer wissen möchte, wie das Gnome-de.org-Team den Linux Tag erlebte, findet auf den Web-Seiten eine Fotogallerie mit Kommentaren. Es lohnt sich vorbeizuschauen.

+++ java +++ java +++ Java-Entwickler dürfen sich freuen, befinden sich doch GNOME und Java auf Annäherungskurs. Bereits vor einiger Zeit berichteten wir an dieser Stelle über die für Java 1.5 geplante Implementierung von GTK+-Elementen in Java-Swing-Klassen. Das Java-GNOME-Projekt geht einen Schritt weiter: Während Java 1.5 nur eine GNOME-Oberfläche bietet, ermöglicht Java-GNOME mit einer entsprechenden JNI-Schicht den direkten Zugriff auf die GNOME- und Gtk-Bibliotheken. Die Programme werden damit zu echten GNOME-Applikationen. Einziger Wermutstropfen: Mit der Plattformunabhängigkeit ist es dann vorbei.

gThumb: Bilder im Griff

Wer regelmäßig mit großen Bildmengen arbeitet, braucht ein Programm, das bei der Sichtung ebenso schnell wie effizient ist und auch kleinere Änderungen ohne Gimp durchführen kann. All dies trifft auf gThumb (http://gthumb.sourceforge.net) zu. Dabei ist gThumb mehr als ein einfacher Bildbetrachter. Neben den üblichen Eigenschaften wie Formatumwandlung, Rotation von Bildern oder Anpassung der Farbsättigung bietet es auch weiter gehende Verwaltungsfunktionen wie beispielweise die Katalogisierung oder Kategorierung von Bildern. Verteilt sich das Bildmaterial über mehrere Verzeichnisse, ermöglichen Lesezeichen den direkten Wechsel in das gewünschte Verzeichnis. Last but not least glänzt gThumb noch mit einem besonderen Gimick, der Generierung von Web-Alben. Dabei werden alle markierten Dateien auf einer HTML-Seite zusammengestellt. Das ist ideal, wenn Sie für Ihre private Homepage keinen großen Aufwand treiben möchten, um die Urlaubsbilder zu präsentieren. Probieren Sie es ruhig aus.

Abbildung 1: Das Layout der gThumb-Oberfläche ist variierbar und unterscheidet sich kaum von anderen Bildbetrachtern
Abbildung 2: gThumbs Qualitäten liegen in Details wie der Web-Album-Funktion

File-Roller: GNOMEs Antwort auf WinZip

Komprimierungsprogramme gibt es für Linux in Hülle und Fülle, auch wenn die Kombinationen tar und gzip bzw. tar und bzip2 der Standard für Archive sind. Den meisten mangelt es jedoch an einer komfortablen Benutzeroberfläche, wie man sie von WinZip kennt. File-Roller (http://fileroller.sourceforge.net/index.html) ist eines von zahlreichen Programmen, die diese Lücke schließen. Als reine Oberfläche unterstützt es eine Vielzahl von Komprimierungsprogrammen, vorausgesetzt, dass diese auch installiert sind. Beim Funktionsumfang beschränkt sich File-Roller eher auf die wesentlichen Eigenschaften wie Erstellen und Entpacken von Archiven sowie das Extrahieren einzelner Dateien. Auch die Betrachtung komprimierter Dateien ist möglich.

Besonders bequem lassen sich mit File-Roller Archive überarbeiten, neu zusammenstellen oder in ein anderes Format konvertieren. Öffnen Sie dazu einfach zwei File-Roller-Fenster und ziehen Sie die benötigten Dateien von einem ins andere. Wer häufig mit komprimierten Dateien arbeitet, sich aber nicht in die Kommandozeilenparameter einarbeiten möchte, der sollte auf File-Roller nicht verzichten.

Abbildung 3: Die Oberfläche von File-Roller ist übersichtlich und funktionell strukturiert
Abbildung 4: Bereits bestehende Archive lassen sich einfach erweitern

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