DTP für Pinguine

Desktop-Publishing unter Linux? Bisher Fehlanzeige. Doch jetzt ist Besserung in Sicht: Nach zwei Jahren harter Arbeit erschien die erste stabile Ausgabe von Franz Schmids DTP-Programm Scribus [3]. Sie ist unter http://web2.altmuehlnet.de/fschmid/download.html erhältlich.

Zwar bedarf es noch einiger Entwicklungsarbeit, bis Scribus in die Nähe des Funktionsumfang von Quark Xpress oder Adobe Indesign gelangt und damit so komplexe Aufgaben wie den Satz des LinuxUsers übernehmen kann, doch einfachere Druckstücke stellen keine Hürde dar. CMYK-Farbseparation und PDF-1.4-Export inklusive Transparenz dürften fast jede Druckerei zufrieden stellen; die Skripting-Möglichkeiten in Python die Poweruser.

Version 1.0 (Abbildung 2) unterstützt Unicode und damit nicht nur lateinischen Text. Im MDI-Modus können Anwender mehrere Dokumente zur gleichen Zeit öffnen. Gegenüber den Vorversionen wartet Scribus 1.0 mit einem deutlich verbesserten PDF-Exporter auf, unterstützt das CUPS-Drucksystem vollständig und spricht 17 Sprachen, darunter deutsch, russisch, tschechisch, dänisch, norwegisch und polnisch.

Abbildung 2: Das DTP-Programm Scribus ermöglicht professionelle Druckerzeugnisse endlich auch unter Linux

Aus Kroupware wird Kolab

Nach rund zehn Monaten Entwicklungsdauer gaben die Herstellerfirmen des Kroupware-Projekts auf dem Linuxtag 2003 in Karlsruhe dessen erfolgreichen Abschluss bekannt. Ab sofort heißt die aus Client- und Server-Komponenten bestehende Groupware-Lösung Kolab. Für ihre Weiterentwicklung durch die Community gibt es bereits Mailinglisten und die Web-Seite http://kolab.kroupware.org/.

Der Kolab-Server enthält den Mailserver Postfix, den Cyrus-IMAP-Server, Apache als Web- und ProFTPd als FTP-Server. Alle Komponenten benutzen SASL ("Simple Authentication and Security Layer"), um auf gesichertem Weg auf die im OpenLDAP-Server gelagerten Authentifizierungs- und Konfigurationsdaten zuzugreifen. Zur Administration steht ein Web-Interface zur Verfügung (Abbildung 3).

Als Client benutzt Kolab ein modifiziertes KMail. Weitere Client-Anwendungen befinden sich in Entwicklung, darunter Kontakt (siehe Seite 43), ein KDE-Programm, das KMail, KOrganizer, KAddressbook und KNotes in einer Applikation vereinigen soll.

Hinweise zur Installation von Client und Server, die zum Download unter http://www.erfrakon.de/projects/kolab/download/ bereit stehen, finden Sie auf der Kolab-Homepage in der Rubrik How to download / install.

Abbildung 3: Kolabs Web-basierte Administrationsschnittstelle

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 12/2017: Perfekte Videos

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

Broadcom Adapter 802.11n nachinstallieren
Thomas Mengel, 31.10.2017 20:06, 2 Antworten
Hallo, kann man nachträglich auf einer Liveversion, MX Linux auf einem USB-Stick, nachträglich...
RUN fsck Manually / Stromausfall
Arno Krug, 29.10.2017 12:51, 1 Antworten
Hallo, nach Absturz des Rechners aufgrund fehlendem Stroms startet Linux nicht mehr wie gewohn...
source.list öffnet sich nicht
sebastian reimann, 27.10.2017 09:32, 2 Antworten
hallo Zusammen Ich habe das problem Das ich meine source.list nicht öffnen kann weiß vlt jemman...
Lieber Linux oder Windows- Betriebssystem?
Sina Kaul, 13.10.2017 16:17, 6 Antworten
Hallo, bis jetzt hatte ich immer nur mit
IT-Kurse
Alice Trader, 26.09.2017 11:35, 2 Antworten
Hallo liebe Community, ich brauche Hilfe und bin sehr verzweifelt. Ih bin noch sehr neu in eure...