Home / LinuxUser / 2003 / 08 / VDR-Distribution LinVDR Version 0.1

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(243 Punkte bei 15 Stimmen)
Re: War doch klar...
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Kubuntu verliert Finanzierung
(130 Punkte bei 4 Stimmen)
Offen fürs Geschäft
(80 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Videorekorder fix und fertig

VDR-Distribution LinVDR Version 0.1

01.08.2003 Man nehme Mainboard, Festplatte und DVB-Karte, baue sie in ein schallgedämmtes Gehäuse und würze das ganze mit LinVDR – fertig ist der digitale Videorekorder.

Einen Videorekorder auf Basis von VDR aufzusetzen, erfordert, wie auf Seite 52 beschrieben, ziemlich viel Aufwand sowie etliche Bibliotheken und Zusatzprogramme – je nach Distribution muss man sogar das halbe Linux-System auswechseln, um die Treiber überhaupt übersetzt zu bekommen.

LinVDR-Distribution

LinVDR wurde maßgeblich von Thomas Koch entwickelt und ist eine Miniatur-Distribution mit einem fertig übersetzten und konfigurierten VDR. Das Linux-System von LinVDR basiert auf Debian Sid, ist jedoch stark verschlankt worden – so fehlt zum Beispiel das komplette Paket-Management. In der Version 0.1 [1] enthalten sind ein angepasster DVB-Treiber, VDR 1.2.0 mit einer veränderten Bedienoberfläche (Elchi-Patch) sowie die Plugins für DVD-Wiedergabe (nur unverschlüsselte DVDs), ein MP3-Player, ein (S)VCD-Player sowie der Sleep-Timer, der das System abschaltet, wenn man vor der Flimmerkiste einschläft.

Abbildung 1: Die Bedienoberfläche von VDR wurce durch den sogenannten Elchi-Patch verändert, er sorgt für die grafischen Symbole rechts oben sowie unterschiedliche Schriftarten

Das LinVDR-Paket finden Sie auf der Heft-CD unter LinuxUser/linvdr/linvdr-0.1.tar.gz – mit knapp 24 MB ist die Distribution klein genug, um etwa auf ein völlig lautloses Flash-Laufwerk (Disk on Module [2]) für rund 35 Euro zu passen.

Abbildung 2: LinVDR enthält die Plugins für DVD, MP3 und (S)VCD. Das DVD-Plugin kann allerdings nur unverschlüsselte DVDs wie "Das fünfte Element" abspielen, da die CSS-Bibliothek fehlt

Installation

Ein Installationsprogramm gibt es in der Version 0.1 noch nicht, Sie können jedoch das Rettungssystem der Heft-CD benutzen, um die Distribution auf einem Rechner ohne Linux-System zu installieren. Dieses Rettungssystem [3], ebenfalls eine Debian-Distribution, enthält alle Werkzeuge, Editoren und Dienste, die man gewöhnlich zum Reparieren eines beschädigten Systems benötigt.

Starten Sie von der Rettungs-CD, das Root-Passwort lautet linux-user. Danach partitionieren Sie mit fdisk /dev/hda zum Beispiel die primäre Festplatte, wobei es egal ist, welche Partitionsnummer Sie verwenden. Wie oben bereits erwähnt, ist die Distribution nur 24 MB groß, jedoch benötigen Sie zusätzlichen Platz für die Aufnahmen – etwa 1,5 bis 1,8 GB pro Stunde. Eine Trennung von Betriebssystem und Aufnahmen ist nicht vorgesehen, lässt sich aber durch einen manuellen Eintrag in der Datei /etc/fstab nachträglich arrangieren.

LinVDR erwartet eine Ext3-Partition mit dem Namen linvdr als Systempartition und erkennt sie ausschließlich an ihrem Namen. Das ermöglicht, die VDR-Distribution ohne weitere Anpassungen parallel zu einem Linux- oder Windows-System zu betreiben. Folgender Befehl formatiert die Partition /dev/hda3 im Ext3-Format und setzt den Namen entsprechend:

mke2fs -j -L linvdr /dev/hda3

Nach dem Formatieren mounten Sie die Partition, wechseln hinein und entpacken das Paket mit der Distribution:

mount /dev/hda3 /mnt
cd /mnt
tar xzf /cdrom/LinuxUser/linvdr/linvdr-0.1.tar.gz
Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

708 Hits
Wertung: 69 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Mirko Dölle

Redakteur für Linux bei c't, Heise Zeitschriften Verlag; ehemals Competence Center Hardware/Linux-Magazin, Linux New Media AG


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

N24 Stick (Huawei E173) und Ubuntu 11.04
Patrick Obenauer, 11.02.2012 11:54, 1 Antworten
Hallo zusammen! Ich benutze einen alten Laptop, der mit Ubuntu 11.04 flott und problemlos läuft....
Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?
GoaSkin , 10.02.2012 20:12, 0 Antworten
Hallo, ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht autom...
rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...
Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
Klaus Sigerist, 05.02.2012 11:39, 3 Antworten
Hallo Gemeinde! Ich bin nur ein einfacher Nutzer und habe Probleme mit der Installation von Skyp...
8! Anfängerfrage :) Wie finde ich in Ubuntu die Datenträger (Bild, Text)
samuel leusam, 04.02.2012 15:53, 2 Antworten
Ich habe neu Ubuntu. Wenn ich die SD Karte im Laptop einstecke, erkennt er sie und gibt ihr den N...