gphpEdit

Die Skriptsprache PHP erfreut sich dank einfacher Erlernbarkeit und der Möglichkeit zur problemlosen Einbettung in HTML-Code extremer Beliebtheit. Mit gphpEdit (http://www.gphpedit.org) existiert jetzt ein Editor, der dem Programmier hilfreich zur Seite steht. Zwar kann sich gphpEdit im Funktionsumfang noch nicht mit Größen wie Emacs, Nedit oder Vim messen, er bietet jedoch eine Reihe Funktionen, die für den PHP-Entwickler sehr hilfreich sind. Da wäre zum einen die Funktion Syntax Check, die auf Knopfdruck den aktuell geladen Quellcode auf Syntaxfehler untersucht. Gerade für PHP-Anfänger ist das eine sehr nützliche Funktion. Auch sehr praktisch ist der integrierte Class Browser: Er enthält eine Liste aller im Programm verwendeten Klassen und Funktionen. Durch einfaches Anklicken springt der Editor direkt an den Beginn der gewählten Funktionen. Langwieriges Scrollen durch den Code entfällt dabei. Besonders bei größeren Projekten erleichtert das die Übersicht und spart Zeit. Selbstverständlich beherrscht gphpEdit auch das so genannte Folding von Funktionen: Mittels Folding lässt sich die Anzeige von Funktionen, Schleifen oder auch Fallabfragen (z. B. IF-THEN-ELSE) auf die erste Zeile reduzieren. Der restliche Code wird einfach ausgeblendet. So wirkt das Programm kompakter und ist übersichtlicher. Dies sind nur einige der Highlights von gphpEdit. Bis zum Jahresende sollen dann unter anderem noch eine Projektunterstützung, ein Help-Browser und ein PHP-Debugger implementiert werden.

Abbildung 3: gphpEdit macht dem Programmierer das Leben leichter

Downman, Downloads effizient verwalten

Wer viel im Netz recherchiert, kommt nicht umhin, die Ergebnisse seiner Recherchen auf seinen Rechner herunterzuladen. Um dabei die verfügbare Bandbreite optimal zu nutzen, ohne dass sich die Übertragungen gegenseitig blockieren, braucht man einen Download Manager wie Downman (http://downman.sourceforge.net/). Im Augenblick befindet sich das Projekt noch in einem frühen Stadium, alle wichtigen Funktionen sind aber bereits implementiert. Im Wesentlichen besteht das Programm aus einem Server-Dienst, der mit Benutzerrechten läuft, sowie einem Client für die Kommandozeile und einem GNOME-Client. Nach dem Start von Server und Client kann der Benutzer verschiedene Projekte anlegen. Jedes Projekt entspricht einer separaten Warteschlange für Übertragungen. Auf diese Weise lassen sich Transfers logisch gruppieren und in einem gemeinsamen Verzeichnis ablegen. Alternativ kann der Benutzer auch beim Eintragen eines neuen Downloads ein anderes Verzeichnis angeben. Bei dieser Gelegenheit legt der Benutzer auch die maximale Geschwindigkeit für diese Übertragung fest. Im Nachhinein lassen sich diese Werte leider nicht mehr ändern. Wie bereits gesagt, ist das Programm noch nicht komplett, auch ein Proxy Server kann noch nicht angegeben werden. Laut Hilfeforum verwendet Downman zur Zeit den entsprechenden Eintrag in der GNOME-Proxy-Konfiguration. Spätere Versionen sollen jedoch ein eigenes Konfigurationsmenü für Proxies enthalten. Es steht also noch Einiges auf der To-Do Liste, und wer jetzt einwirft, dass wget wesentlich mehr Funktionen bietet, hat nicht Unrecht. Allerdings ist wget bei weitem nicht so komfortabel.

Abbildung 4: Downman ist in der Lage, mehrere Download-Schlangen zu verwalten
Abbildung 5: Die Parameter eines Downloads lassen sich nicht nachträglich ändern

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