Ruhe bitte!
Hardware für den Wohnzimmer-PC
DVB-Karten
Bei den DVB-Karten gibt es eine große Auswahl, leider funktionieren nicht alle mit VDR. Unbedenklich sind die Karten von Hauppauge [4] und Technotrend [5], egal ob sie für Sat, Kabel oder terrestrischen Empfang ausgelegt sind. Die Treiber wurden maßgeblich von den Mitarbeitern bei Convergence [6] geschrieben.
Man unterscheidet zwischen so genannten Full-Featured- und Low-Budget-Karten: Die Full-Featured-Karten haben einen MPEG-2-Decoder, mit dem man das empfangene Sat-Signal ohne Belastung für die CPU auf dem Fernseher ausgeben kann – ihr Preis liegt zwischen 160 und 250 Euro, je nach Typ und Händler. Die Low-Budget-Modelle hingegen kosten nur zwischen 70 und 90 Euro, haben dafür aber nur den Empfangszweig ohne MPEG-2-Decoder und ohne TV-Anschluss. Sie sind optimal als Zweit- oder Drittkarte, um mehrere Sendungen gleichzeitig aufzeichnen zu können.
Full-Featured-Karten
Die Full-Featured-Karten basieren alle auf dem Referenz-Design der Firma Technotrend, je nach Revision kommen jedoch verschiedene Tuner-Module zum Einsatz. Die Karten-Revision steht am oberen Platinenrand, so dass man die Modelle kaum verwechseln kann.
Die Technotrend DVB-s Revision 1.3 hat als einzige zwei Sat-Anschlüsse – einen Eingang und einen Ausgang. In der Praxis wird der Ausgang kaum genutzt, weshalb die Nachfolgemodelle Revision 1.6 und 2.1 nur noch den Eingang haben. Hauppauge [3] liefert mit der WinTV-Nexus nur noch die aktuelle Revision 2.1 aus. Die Karte ist mit 225 Euro die teuerste im Testfeld, im Lieferumfang sind aber noch eine Fernbedienung sowie ein Infrarot-Emfänger enthalten. Alternativ kann man problemlos die älteren Revisionen 1.3 und 1.6 einsetzen – sie werden im Betrieb zwar wärmer als die neue Revision 2.1, sind aber schon für 170 bzw. 180 Euro bei [5] zu bekommen.



