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Von der Glotze auf CD

Fernsehen, mitschneiden und Video-CDs brennen unter KDE

Bins und Cues

Ob man Kavi2svcd den vcdimager ausführen lässt oder per Dateitausch mit dem Windows-Brennprogramm CDRWin erstellte bin/cue-Dateipaare brennen möchte – auch mit diesen wird K3b locker fertig. Wählen Sie dazu in der Menüleiste den Punkt Tools / Write Bin/Cue Image aus. Im Dialogfenster aus Abbildung 10 geben Sie den Pfad zur Cue-Datei an (K3b sucht dann im selben Verzeichnis nach einer .bin-Datei gleichen Basisnamens), nehmen eventuell noch Änderungen an der Brenngeschwindigkeit vor und legen zu guter Letzt fest, wie viele Kopien Sie benötigen und ob vor dem Brennen der Vorgang lieber noch einmal simuliert werden soll.

Abbildung 10: Auch Bin/Cue-Dateipaare sind kein Problem für K3b

Glossar

Composite

Analoges Videosignal, bei dem Helligkeits-, Farb- und Synchronisationsinformationen zu einem einzigen Signal zusammengefasst sind.

S-Video

Auch Y/C oder (nach dem Buchsenhersteller) Hosiden genannt. Standard zum Austausch von Videosignalen zwischen Geräten. Dabei werden die Informationen für Helligkeit (Y) und Farbe (C) separat transportiert, damit sie einander nicht beeinträchtigen.

VCD

Der "Video CD"-Standard beschreibt, wie Filme auf gewöhnlichen CDs in ähnlicher Weise wie auf einer DVD gespeichert werden. Die so erzeugten Datenträger lassen sich auf handelsüblichen DVD-Playern sowie auf in Computern eingebauten CD- und DVD-Laufwerken abspielen. Sie nutzen MPEG-1-Komprimierung, arbeiten unter dem in Europa üblichen PAL mit einer Auflösung von 352x288 Pixeln und 25 Frames per Sekunde und erreichen somit eine mit VHS vergleichbare Qualität.

SVCD

Bei der "Super Video CD" handelt es sich um eine Weiterentwicklung des VCD-Formats. SVCDs bieten im Vergleich zur VCD eine höhere Bildqualität, die man bei der Komprimierung im MPEG-2-Format selbst wählen kann. Unter PAL liegt die Auflösung bei 480×576 Pixeln und 25 Frames per Sekunde. Je nach gewählter Komprimierung passen auf eine CD 35 bis 80 Minuten Videomaterial. Die Qualität reicht zwar nicht an die einer DVD heran, liegt aber deutlich über der herkömmlicher VCD- oder VHS-Medien.

?

In einer Shell wie der Bash wirkt das Fragezeichen wie ein Joker, der als Platzhalter für genau ein beliebiges Zeichen steht.

Playback Control

Bei PBC handelt es sich um eine Video-CD-Funktion, die die direkte Ansteuerung einzelner Tracks über die Fernbedienung erlaubt (sofern sie beim DVD-Player aktiviert ist). Ohne PBC werden die Tracks der Reihe nach abgespielt. Bei den meisten DVD-Playern aktiviert sich die Funktion automatisch mit dem Schließen der Schublade des Players.

Infos

[1] QtVision herunterladen: http://www.kwintv.org/cvsinfo.html

[2] Download alter KWinTV-Versionen: http://rpmseek.com/rpm-pl/kwintv.html?cx=0, http://www.staikos.on.ca/~staikos/kwintv/old/

[3] bttvgrab: http://ich.bin.kein.hoschi.de/bttvgrab/

[4] Anne Forker: "Hollywood auf dem Desktop", LinuxUser 09/2001, S. 24 ff., http://www.linux-user.de/ausgabe/2001/09/024-tv-karten/tvcards-3.html

[5] Stefanie Teufel: "Ein Brennprogramm für alle Fälle", LinuxUser 06/2003, S. 64 f., http://www.linux-user.de/ausgabe/2003/06/064-korner/

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LinuxUser 06/2012

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