VCD-Images bauen und brennen

Klickt man auf dem Reiter VCDImager auf Ausführen, generiert das Kommandozeilen-Programm vcdimager eine Datei mit der Endung .bin, die das eigentliche Image enthält, und eine passende Textdatei @L: *.cue mit der Beschreibung derselben. Sobald Ihr .cue-File einen Namen trägt, schlägt Kavi2svcd automatisch die Bezeichnung für das .bin-Image vor.

Mittels Typ geben Sie die Art der zu erstellenden CD an – diese entspricht dem Codec von Transcode und Mplex. Interessant sind noch die Felder --volume-count und --volume-number. Mit ersterem geben Sie die Anzahl der VCDs an, aus denen ein Film besteht; mit --volume-number, die wievielte CD davon erzeugt wird.

Trägt man die von vcdimager erstellte .cue-Datei in der CDRDAO-Karteikarte ein, bannt cdrdao das entsprechende CD-Image auf einen Rohling, sobald Sie das dort zusammengesuchte Brennkommando ausführen.

Video-CDs brennen mit K3b

Wem das Optionengeklicke in Kavi2svcd missfällt, überlässt das Brennen – und gern auch das Erstellen des Images aus den MPEG-Dateien – dem Brennprogramm K3b (http://www.k3b.org/) von Sebastian Trueg und seinen Mannen, das wir Ihnen bereits in der vorletzten Ausgabe [5] vorstellten.

Wählen Sie dazu den K3b-Menüpunkt File / New Project / New Video Project aus, und ziehen Sie die gewünschten mpeg-Dateien ins Feld Current Projects. Klicken Sie danach mit der rechten Maustaste auf die betreffende Videodatei, und wählen Sie den Punkt Properties aus dem Kontext-Menü. Mit dem Tab Playback Control erhalten Sie Zugriff auf die derzeit noch im Entwicklungsstadium befindliche "Playback Control"-(PBC-)Funktionalität. Im Feld Key Pressed Interaction (Abbildung 6) bestimmen Sie, welche Tasten man später im interaktiven Menü der VCD anwählen muss, um die abzuspielende Video-Datei festzulegen. Zahlen-Tasten konnten bei der zur Zeit der Drucklegung aktuellen Version 0.9pre2 noch nicht genutzt werden.

Abbildung 6: Für jeden Film lassen sich Tasten mit Sprungzielen vorbelegen

Die Pause – so Sie eine wünschen – zwischen dem Abspielen der einzelnen Tracks legen Sie im Feld Playing direkt darüber fest. Die Tabs Video (Abbildung 7) und Audio beinhalten bereits alle wichtigen Informationen über die Video- und Audio-Eigenschaften der Datei und lassen sich natürlich gegebenfalls weiter ergänzen.

Abbildung 7: Hier finden Sie alle wichtigen Infos über Ihre Video-Datei

Den Brennprozess selbst stoßen Sie über das Kontext-Menü an. Wählen Sie dafür den Eintrag Burn. So Sie nicht bereits an anderer Stelle in K3b die Eigenschaften Ihres Brenners definiert haben, erhalten Sie im Tab Writing des Dialogs aus Abbildung 8 erneut die Möglichkeit dazu. Der in diesem Screenshot gezeigte Reiter Settings erlaubt es, das Format der CD näher zu definieren – VideoCD x.0 (VideoCD 2.0 ist der derzeit aktuelle Standard) entspricht VCD, Super-VideoCD SVCD. Wenn Sie sich bezüglich der Formate nicht sicher sind, behalten Sie im Feld Options die Voreinstellung Autodetect VideoCD Type bei.

Abbildung 8: Möchten Sie eine VCD oder eine SVCD brennen?

Ein Klick auf den Button Burn startet endgültig den Brennvorgang. Über die Fortschritte hält Sie K3b währenddessen wie in Abbildung 9 auf dem Laufenden.

Abbildung 9: Wann endlich brennt er fertig?

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