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TextMaker 2002 im Test
Serienbriefe
Serienbriefe sind dank eines kleinen, eingebauten Datenbankmoduls schnell und einfach angelegt. Zunächst wird eine Datenbank angebunden. Diese darf in Form einer Dbase-Datei oder als Komma getrennte Werte in einer Textdatei vorliegen. Alternativ erlaubt TextMaker die Erstellung und Definition einer neuer Datenbank. Anschließend fügt man die benötigten Felder in das Dokument ein und löst den Druckvorgang aus – fertig. Das Ausschließen von Datensätzen bleibt leider nur der Windows-Version von TextMaker vorbehalten. Als kleine Eingabehilfe können die Datensätze über ein rudimentäres Dialogfenster geändert, bzw. neue Datensätze hinzugefügt werden. Das Löschen eines Datensatzes ist allerdings nicht möglich.
Interessant ist auch das automatische Erzeugen von Adressenaufklebern oder Listen aus einer Datenbank. Allerdings fügt diese Funktion lediglich ausgewählte Datensätze sequentiell in das bestehende Dokument ein. Um Abmessungen muss sich der Nutzer selbst kümmern. Wünschenswert wären hier z. B. Vorlagen von gängigen Aufklebebögen. Umschläge kennt TextMaker ebenfalls (noch) nicht.
Berechnend
Wie auch in OpenOffice, lassen sich Berechnungen innerhalb eines Textes durchführen. Ein komfortabler Editor bezieht Text-, Formular-, Datenbank-, und Tabellenfelder mit ein. Besonders praktisch ist die Zwischenspeicherung in Variablen. Dies kann z. B. für umfangreiche, wissenschaftliche Arbeiten nützlich sein (Abbildung 4). Eine richtige Tabellenkalkulation ersetzt diese Funktion aber nicht.



