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News und Programme rund um Gnome

01.07.2003

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All jenen, die der englischen Sprache weniger mächtig sind, waren die GNOME-Dokumentationen bis dato eher verschlossen. Zwar gibt es seit jeher sprachlich angepasste Versionen, jedoch beschränkt sich die Anpassung meist auf die Oberfläche und Menüfunktionen. Dank Suns verstärktem Engagement für GNOME 2 geht die Übersetzung von GNOME-Dokumenten wie z. B. der Online-Hilfe jetzt zügig voran: Neben einer deutschen Übersetzung sind auch spanische, französische, japanische sowie zwei chinesische Übersetzungen in Arbeit oder teilweise schon vollendet. Im Augenblick befinden sich die Unterlagen aber noch im GNOME-Entwickler-Bereich und kommen vorerst den Endanwendern nicht zugute, die sich für den Augenblick noch in Geduld und Vorfreude üben müssen.

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Die Entwicklung von GNOME 2.4 schreitet zügig voran. Nach Planung der Entwickler soll alle zwei Wochen eine neue Unterversion erscheinen. Jetzt wurde die Version 2.3.1 zusammengestellt, bei der es sich aber ausdrücklich um eine Testversion handelt, die nicht im Produktionsbetrieb eingesetzt werden soll. Trotzdem zeichnet sich hier bereits der Funktionsumfang der kommenden Version ab. Neben neuen Programme wie einer Videokonferenzlösung, einer GPG-/PGP-Schlüsselverwaltung oder einem PDF-Betrachter finden sich eine Reihe anderer Applikationen, die bisher unabhängig von GNOME verfügbar waren, in den neuen Version wieder.

Wenn GNOME 2.4 voraussichtlich im September erscheint, wird es den funktionalen Umfang von KDE erreicht haben; gepaart mit der GNOME-eigenen flexiblen und modularen Konfiguration. Man darf gespannt sein.

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gUrlChecker: Web-Verknüpfungen im Blick

Wer selber eine Homepage betreibt oder gar eine größere Website warten muss, kennt die leidigen Probleme, wenn Links plötzlich nicht mehr stimmen oder verfügbar sind. Je größer die Site, desto weniger Sinn ergibt es, alle Links von Hand zu kontrollieren. Hier ist ein Programm wie gUrlchecker (http://www.nongnu.org/gurlchecker/) gefragt, das diese Aufgabe automatisch und schnell erledigt. Seine Bedienung ist sehr intuitiv: Für schnelle Ergebnisse reicht es, mit der Taste [F1] den Projekt-Dialog zu öffnen und die zu kontrollierende URL anzugeben. Nach einigen Augenblicken oder Minuten, je nach Größe der Website, liefert gUrlChecker eine Liste mit allen verfügbaren, nicht existenten oder nicht erreichbaren Links. Bei besonders umfangreichen Websites lässt sich diese Ausgabe auf eine der drei Gruppen beschränken, was die Übersichtlichkeit deutlich verbessert. Ist das Ergebnis immer noch zu umfangreich, hat der Benutzer vor dem erneuten Start von gUrlChecker die Möglichkeit, bestimmte Link-Typen von der Kontrolle auszuschließen.

Alternativ lässt sich die Suchtiefe variieren, so dass gUrlChecker Links nur bis zur n-ten Hierarchieebene verfolgt. Leider bietet das Programm keine explizite Speicherfunktion; alle Daten werden aber als durchnumerierte Dateien in ein vorher festgelegtes Verzeichnis geschrieben. Diese Dateien bieten später nur die Möglichkeit, die gewonnenen Daten mit less zu betrachten, da gUrlChecker selbst die Daten nicht mehr einlesen kann. Diese Funktion sollten die Entwickler auf ihre To-Do Liste setzen, die bereits jetzt die Implementation einer Reihe interessanter Funktionen in Aussicht stellt. Ein besseres Projekt-Management ist dabei ebenso in Planung wie die Möglichkeit, Websites auf die Einhaltung des W3C-Standards zu prüfen. Damit könnte gUrlChecker zu einem wichtigen Tool für Web-Entwickler werden.

Abbildung 1

Abbildung 1: Nach Eingabe der URL beginnt gUrlChecker mit seiner Analyse

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Infos zur Publikation

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LinuxUser 05/2014

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