Der Icon-Wettbewerb und seine Folgen

Ein wenig enttäuscht waren die Macher von KOffice schon, dass sich niemand am KOffice-Icon-Wettbewerb, über den wir in der April-Ausgabe des Linux-User berichteten, beteiligte. Aber wo viel Schatten ist, ist auch viel Licht – oder besser gesagt Icons. Denn als Everaldo Coelho, der Schöpfer der allseits beliebten Crystal-Icons, von dem Debakel erfuhr, erklärte er sich spontan bereit, auch das KOffice-Projekt zu versorgen. Derzeit arbeitet er an den passenden Application Icons und an Bildern für die Toolbar von KOffice.

Abbildung 2: Die Handschrift dieses Designers werden künftig auch die KOffice-Icons tragen

Gut gefiltert

Nicht nur auf neue Icons, sondern auch auf neue Filter dürfen sich alle KOffice-Anwender freuen: Im nächsten Release kommt beispielsweise kpdfimport dazu, ein Import-Filter für PDF-Dateien.

Ebenfalls mit von der Partie: Pierre Souchays kfile-Plugin für OpenOffice-Dateien. Weil das so wunderbar funktioniert, verhandelt das Office-Team gerade mit Pierre über einen OpenOffice-Exportfilter, der es ermöglichen soll, zwischen den beiden Formaten problemlos hin und her zu wechseln.

Auch die Fehlerchen, die die Patches unter http://members.optushome.com.au/carll/ im aktuellen Release von KWord beheben, werden in die neue Version eingebaut.

Was die Filter des Office-Projekts derzeit zu leisten in der Lage sind, fasst übrigens Robert Jacolin sehr schön auf seiner Web-Seite unter http://elbobby.free.fr/kontest/results/ zusammen. Er hat die wichtigsten verfügbaren Import- und Export-Filter der ultimativen Nagelprobe unterworfen und präsentiert die Resultate übersichtlich in Tabellenform (Abbildung 3).

Abbildung 3: Was die Office-Filter wirklich taugen, erfahren Sie auf Robert Jacolins Homepage

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