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Synergy, die etwas andere Art der Fernwartung
Auch im Privathaushalt geht der Trend immer mehr zum Zweitrechner. Oft steht der alte PC noch für niedere Tätigkeiten in der Ecke bereit. Lassen sich unter Linux Tastatureingabe und Bildschirmausgabe problemlos auf andere Rechner umlenken, ist dies bei einem Windows-PC etwas schwieriger, weshalb viele Benutzer zwei Monitore und Tastaturen auf ihrem Schreibtisch haben. Synergy (http://synergy2.sourceforge.net) schafft Abhilfe und Platz auf dem Schreibtisch, da es die Funktion einer Umschaltbox für Tastatur und Maus auf einem vorhandenen Netzwerk simuliert. Lediglich ein Monitor muss am Client-Rechner vorhanden sein. Synergy fügt das Sichtfeld aller Monitore zu einem großen virtuellen Bildschirm zusammen. Schieben Sie die Maus an den Rand des aktuellen Monitors, springt sie automatisch auf den nebenstehenden über – eine Tastenfolge zum Schirmwechsel ist nicht notwendig. Selbstverständlich lässt sich diese Funktion mit der [Rollen]-Taste jederzeit deaktivieren.
Darüber hinaus vereinigt Synergy auch die Zwischenablagen der einzelnen Rechner zu einer gemeinsamen. Auf diese Weise ist ein Cut & Paste zwischen verschiedenen Rechnern und Betriebssystemen möglich. Für Administratoren ist das sicher eine echte Erleichterung. Zu guter Letzt werden auch die Bildschirmschoner der einzelnen Rechner synchronisiert. Bei all diesen Vorzügen ist es jedoch bedauerlich, dass im Programm keinerlei Sicherheits- oder Authentifizierungsabfragen enthalten sind. Theoretisch kann sich jeder Client an einem Synergy-Server anmelden, vorausgesetzt, es existiert ein Eintrag für ihn. Dieses Problem kann aber durch Tunneln der Verbindung mit OpenSSH behoben werden. Somit ist Synergy für jeden, der an seinem Arbeitsplatz mit verschiedenen Rechnern und Betriebssystemen gleichzeitg arbeiten muss, eine echte Erleichterung.



