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01.06.2003

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Obwohl viele schon nicht mehr damit gerechnet hatten, hielt der Spielehersteller Bioware Wort und entwickelte einen Client für Neverwinter Nights. Eine erste öffentliche Beta-Version steht nun im Netz für registrierte Benutzer zum intensiven Test bereit. Allerdings handelt es sich bei der 5 MB großen Datei nur um die Engine. Zum Spielen ist nach wie vor eine Windows-Installation der Version 1.29 notwendig, da es unter Linux keinen Weg gibt, an die in den Cabinet-Dateien von InstallShield enthaltenen Daten zu kommen. Ob es irgendwann eine eigenständige Linux-Version geben wird, war auf der Website nicht zu erfahren.

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Kurz nach Erscheinen der ersten 1.4er Alpha-Version gab das Mozilla-Projekt auch einen neuen Ablaufplan für die weitere Entwicklungsarbeit heraus. Danach soll Mozilla zukünftig nicht mehr als große Internet Suite fortgeführt werden. Beginnend mit Version 1.5 zerfällt Mozilla in einzelne Module, die aber alle auf dem Gecko-Kern basieren. Als Browser-Komponente soll Phoenix dienen, den Mail-Client stellt das neue Projekt Minotaurs. Die Entwickler versprechen sich von diesem Schritt eine effektivere Verwaltung und daraus resultierend eine Steigerung der Produktionsgeschwindigkeit. Solange die Stabilität nicht leidet, kann es dem Benutzer nur recht sein.

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Bleiben wir noch kurz bei den Web-Browsern: Eine erste Beta von Opera 7.1.0 offenbart bereits einige der neuen Funktionen. Zum Beispiel kann der Surfer nun die Bilder der Web-Seite in einer Art Dia-Show bequem durchsehen oder mit der Seite verknüpfte Notizen anlegen. Besonderes interessant dürfte die so genannte "Fast-Forward"-Funktion sein: Existiert in der Browser-Chronik keine nächste Seite, versucht das Programm, aus den in der aktuellen Seite enthaltenen Links die Seite zu ermitteln, die am wahrscheinlichsten als nächste aufgerufen wird. Leider gibt Operas Produktinformation keine Auskunft über das dazu verwendete Verfahren. Jeder Surfer muss somit selber testen, ob diese Funktion für ihn nützlich ist. Doch allein deshalb ist der neue Opera einen Blick wert.

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Anfang April lizenzierte die Firma InterVideo von Microsoft die Windows-Media-Technologie mit der Absicht, sie teilweise auf Linux zu portieren. Dies ist aber keineswegs ein Versuch von Microsoft, im Linux-Bereich Fuß zu fassen. Zielgruppe der Portierung sind ausschließlich Embedded-Linux-Systeme aus der Unterhaltungselektronik. Offenbar geht man bei InterVideo davon aus, dass Linux auf Grund seiner Stabilität, Flexibilität und des günstigen Preis-/Leistungsverhältnisses bei den meisten Herstellern das System der Wahl sein wird. Geplant ist die Portierung der Audio- und Video-Codecs, der Streaming-Protokolle und natürlich auch der Digital-Right-Management-Unterstützung. Weitere Module sollen folgen.

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Jasteroids 3D – dreidimensionale Bedrohung

Sicher erinnert sich der Eine oder Andere noch an das Kultspiel Asteroids, das Anfang der 80er Jahre unter anderem mit der MB-Spielkonsole vertrieben wurde. Nach 20 Jahren ist der Klassiker in einer Java-basierten Version zurück. Während sich das Original noch auf ein zweidimensionales Spielfeld beschränkte, eröffnet Jasteroids3D (http://jasteroids3d.sourceforge.net/) dem Spieler nun die dritte Dimension, wodurch sich das Spiel auch im Schwierigkeitsgrad von seinem Ahnen deutlich abhebt. Damit Jasteroids 3D trotzdem spielbar bleibt, kann der Spieler optional ein Zusatzfenster mit Fadenkreuz als Zielhilfe nutzen. Wer darauf verzichtet, braucht in jedem Fall ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Die Steuerung ist wie beim Original sehr einfach. Neben den üblichen Navigationsoptionen drehen, hoch, runter kann der Spieler das Raumschiff beschleunigen, feuern oder den Schutzschild aktivieren. Eine lange Eingewöhnungsphase ist also nicht notwendig. Da es sich bei dem Spiel um ein Java-Applet handelt, lässt es sich problemlos zur Kurzweil in eigene Web-Seiten einbinden und damit auf jedem beliebigen Betriebssystem spielen.

Abbildung 1: Mit einem kleinen Raumschiff behaupten Sie sich gegen Weltraumgestein
Abbildung 2: Ohne Zielfenster und Fadenkreuz wird die Aufgabe schwierig

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