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XPdition

deskTOPia: XPde

XPerience unter Linux

XPde bildet die Optik von Windows XP nach, und die dahintersteckende Funktionalität sorgt dafür, dass bisherige XP-Nutzer sich wie zu Hause fühlen. Unter Windows informiert der Task Manager über Prozesse oder den Netzwerkstatus. Startet man über den Kontextmenüpunkt Task Manager der Taskleiste das Pendant unter XPde, merkt man kaum einen Unterschied. Besonders gelungen ist die Registerkarte Processes, die laufende Prozesse in einer Baumansicht darstellt und über die man störrische Tasks direkt beendet (Abbildung 2).

Abbildung 2

Abbildung 2: Eine perfekte Kopie des Windows-XP-Task-Managers

Unter dem Register Performance informiert man sich über CPU- und Speicherauslastung. Bedauerlicherweise ist die Funktion, die ein Fenster dauerhaft im Vordergrund darstellt, noch nicht implementiert. Ein Rechtsklick auf den Desktop öffnet ein Kontextmenü, über dessen Menüpunkt Preferences sich der Dialog zur Konfiguration der Anzeigeeigenschaften öffnet. Viel einzustellen gibt es hier noch nicht, doch die Auswahl für das Hintergrundbild funktioniert bereits. Haben Sie Windows XP installiert, steht auch der Nutzung der XP-Wallpapers nichts im Wege (Abbildung 3).

Abbildung 3

Abbildung 3: Linux oder Windows, das ist hier die Frage

Das Startmenü

Außer dem Windows XP Look hält das Startmenü einige Anwendungen bereit, die denen aus Redmond nachempfunden sind. Sie finden sie unter dem Menüeintrag Programs / Accessories. Kaum nutzbar ist bislang der Explorer-Klon, der in vielen Bereichen sehr unvollständig und – noch schlimmer – bisweilen sogar fehlerhaft ist. Wenn Sie einen Brenner und ein DVD-Laufwerk in Ihren Rechner eingebaut haben, wird nur ein CD-Laufwerk in der Baumansicht angezeigt. Das wäre zu verschmerzen, Abstürze während einer Kopieraktion erwecken jedoch wenig Vertrauen und machen das Programm derzeit als Datei-Manager unbrauchbar. Bedauern müssen Sie das bei dem derzeitigen Entwicklungsstadium allerdings nicht. Die Navigation durch Verzeichnisse funktioniert bislang nur in der Baumansicht wirklich problemlos.

Andere Anwendungen sind in dieser Hinsicht glücklicherweise schon weiter. Der unter dem Menüpunkt Notepad vorhandene Editor ist gut nutzbar und steht seinem Windows-Vorbild weder in der einfachen Bedienung, noch in den eher kargen Editierfunktionen nach. Einzig die Suchfunktion ist noch nicht komplett implementiert. Auch an dem Taschenrechner (Calculator) werden XP-Umsteiger ihre Freude haben, schaut er doch aus, wie Windows XP aus dem Monitor geschnitten.

Um dem Startmenü weitere Programme hinzuzufügen, existiert noch kein Frontend, stattdessen ist der Griff zum Editor Pflicht. Die einzelnen Menüeinträge befinden sich im Ordner ~/.xpde/Start Menu/Programs und dessen Unterordnern. Wenn Sie dem Startmenü einen persönlichen Ordner für weitere Programme hinzufügen wollen, erstellen Sie ihn so:

mkdir ~/.xpde/Start\ Menu/Programs/Privat

Der Backslash (\) dient dazu, das Leerzeichen in Start Menu zu maskieren (Wenn Sie sich der Tab Completion Ihrer Shell bedienen, müssen Sie sich darum nicht kümmern). Um in dem Ordner Privat einen Menüeintrag für z. B. sylpheed hinzuzufügen, legen Sie dort eine Datei Sylpheed.lnk mit folgendem Inhalt an:

[Shortcut]
Command=sylpheed

Analog erstellen Sie weitere Menüpunkte, welche jedoch erst nach einem Neustart von XPde im Startmenü auftauchen.

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