Home / LinuxUser / 2003 / 06 / Synchronisation von allem und jedem

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

KDE Plasma Workspaces 4.8
(306 Punkte bei 32 Stimmen)
SUSE12
(173 Punkte bei 4 Stimmen)
Pardus Linux am Ende?
(164 Punkte bei 4 Stimmen)
OpenSuse 12.1-Service Kit 01/12
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Meinst Du: Patch CD Updates?
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

KitchenSync

Synchronisation von allem und jedem

01.06.2003 Benutzt man mehr als einen Computer, um persönliche Informationen wie Adressen und Termine zu verwalten, braucht man ein Programm zum Datenabgleich. Mit KitchenSync wird ab KDE 3.2 ein solches Programm zur Verfügung stehen.

Datensynchronisation ist hin und wieder ein Problem unter Linux. Das OPIE-Team [1] brauchte eine Software, mit dem das KDE-Adressbuch und das OPIE-Adressbuch kommunizieren können. Als Lösung hat Holger Freyther das Programm KitchenSync entwickelt.

Die Entwickler legten von Anfang an Wert darauf, dass nicht nur diese beiden Programme, sondern, sobald entsprechende Filter geschrieben sind, theoretisch alle PIM-Applikationen darüber Daten austauschen können.

Abbildung 1: Die Oberfläche von KitchenSync ist übersichtlich und intuitiv zu bedienen

Bis KDE 3.2 erscheint, sind die Filter für die meisten gängigen PIM-Applikationen fertig. Welche Filter bereits funktionieren, entnehmen Sie dem Kasten Geräte und Programme. In diesem Artikel stellen wir die Synchronisation mit KAdressBook und KOrganizer vor.

Um KitchenSync zu benutzen, brauchen Sie nicht zwangsläufig KDE. Es werden jedoch die KDE-Bibliotheken kdelibs und Qt 3.1.x benötigt, die bei allen gängigen Distributionen verfügbar sind. Sind diese Bibliotheken installiert, können Sie KitchenSync zum Beispiel auch unter GNOME betreiben.

Konfiguration

Da KDE 3.2 noch nicht erschienen ist, müssen Sie KitchenSync zur Zeit noch selbst kompilieren. Für den LinuxUser hat das OPIE-Team jedoch eine aktuelle Version zusammengestellt [3].

Im Folgenden gehen wir davon aus, dass Qt und KDE mit den Entwicklerpaketen installiert und die Pfade $KDEDIR und $QTDIR gesetzt sind. Nun führen Sie folgende Befehle aus:

$ tar xfvj ks-linuxuser.tar.bz2
$ cd kitchensync
$ ./configure --prefix=$KDEDIR --enable-debug
$ make
$ su -c "make install"

Nachdem Sie Ihr Root-Passwort eingegeben und mit [Enter] bestätigt haben, wird KitchenSync installiert und kann ab sofort mit kitchensync gestartet werden.

Um mit Ihrem PDA, also zum Beispiel einem Sharp Zaurus oder einem iPAQ, synchronisieren zu können, muss dieser natürlich eine Verbindung zum Computer haben. Üblicherweise geschieht dies über ein USB-Net, also ein Netzwerk über ein USB-Kabel. Jedoch funktionieren auch andere Verbindungen, wie zum Beispiel über die serielle Schnittstelle oder eine Compact-Flash-Netzwerkkarte.

Ist das Netzwerk bereits in Betrieb, hat ihr PDA eine Netzwerk-IP-Adresse. Wenn Sie diese nicht kennen, finden Sie sie mit dem Befehl ifconfig heraus.

Aus Sicherheitsgründen verbietet OPIE, dass von außen Daten verändert werden können. Daher müssen Sie zum Synchronisieren entweder alle IPs oder zumindest die IP Ihres PCs für den Datenaustausch freigeben. Dies geschieht in dem Programm Sicherheit (wenn Sie OPIE auf Englisch betreiben: Security).

Das Synchronisieren

Ihr PDA ist nun vorbereitet; was noch fehlt, ist die Einrichtung von KitchenSync selbst. Starten Sie KitchenSync und rufen Sie den Menüpunkt Settings / Configure Devices auf. Sie wollen ein neues Gerät einrichten, also wählen Sie Add. Im folgenden Menü wählen Sie den QTopia-Konnektor aus.

Abbildung 2: Die Verbindung zwischen KitchenSync und einem OPIE-PDA ist hergestellt

Abbildung 3: KitchenSync synchronisiert Dateien mit einem OPIE-PDA

Später wird KitchenSync mit Programmen wie dem Palm-Adressbuch kommunizieren können. Dann gäbe es beispielsweise einen Palm-Konnektor. Bestätigen Sie mit Next und geben Sie als Nutzernamen root und als Passwort rootme ein – das sind die Standardwerte von OPIE. Falls Sie diese geändert haben, geben Sie das richtige Passwort ein.

Wie oben beschrieben, müssen Sie die IP Ihres PDA kennen. Diese geben Sie unter Destination Address ein und wählen außerdem aus, ob Sie OPIE oder das Sharp ROM benutzen. Wenn Sie einen Sharp Zaurus besitzen und an der Software bisher nichts verändert haben, nutzen Sie noch das Sharp ROM.

Die Verbindung, die Sie gerade einrichten, braucht einen Namen, zum Beispiel Mein Zaurus. Zum Beenden klicken Sie einfach auf Finish und aktivieren im folgenden Dialog die soeben erstellte Verbindung.

Damit KitchenSync weiß, was es synchronisieren soll, müssen Sie ihm das noch mitteilen. Dazu erstellen Sie unter Settings / Configure Profiles mit Add ein neues Profil. Suchen Sie die Applikationen aus, die Sie synchronisieren lassen wollen, also zum Beispiel Ihr Adressbuch. Geben Sie dem Profil außerdem einen aussagekräftigen Namen wie OPIE-Profil. In Settings / Configure Current Profile geben Sie den Pfad zu Ihren Dateien an, also zum Beispiel für den Kalender von KOrganizer: /.kde/share/apps/korganizer/MyCalandar.ics. Damit haben Sie KitchenSync erfolgreich eingerichtet.

Die Synchronisation starten Sie mit einem Klick auf das Steckersymbol in der unteren linken Ecke. Es erscheint die Meldung Successfully authenticated – Ihr Computer ist mit dem PDA verbunden. Nach einem Klick auf den Sync-Knopf mit den zwei verschlungenen Pfeilen sollte KitchenSync nun wie in Abbildung 3 aussehen.

Abbildung 4: Nach der Synchronisation zeigt KitchenSync eine Zusammenassung an

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

1381 Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2012_02

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Knoppix: Bootvorgang mit Cheatcode beschleunigen
Knoppix: Bootvorgang mit Cheatcode beschleunigen
Marcel Hilzinger, 18.01.2012 21:05, 0 Kommentare

Die Bootsequenz der Live-Distribution sucht beim Start zunächst auf Festplatten, dann auf USB-Sticks und erst dann in den DVD-Laufwerken (/dev/sr* oder /dev/scd*) nac...

Aktuelle Fragen

OpenSuse 12.1-Service Kit 01/12
Christoph-J. Walter, 28.01.2012 08:52, 2 Antworten
Hallo Gemeinde, ich habe 12.1 neu installiert. Alles in Ordnung! Nun möchte ich das Service Kit (...
Ubuntu 11.10 konfigurieren
Michael Hinz, 27.01.2012 17:52, 0 Antworten
Ubuntu läuft bei mir. Allerdings nur, wenn die Daten-CD eingelegt ist. Unabhängig von Bios-Einste...
SUSE12
Jörg Müller, 25.01.2012 14:27, 5 Antworten
Hallo Gemeinde Ich habe schon ziemlich lange auf einem Rechner Linux laufen, bin also nicht ganz...
Hat jemand Erfahrung beim Einsatz einer Kinect / OpenNI?
GoaSkin , 24.01.2012 23:35, 0 Antworten
Hallo, ich habe mir eine Kinect zugelegt, um zu schauen, was man damit unter Linux so machen k...
Kollaboration - Zeichnen auf mehreren Geräten gleichzeitig
Ludwig jun. B., 19.01.2012 11:17, 4 Antworten
Schönen guten Tag, ich suche aktuell eine Software für Linux/Windows (eines von beiden), welch...