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Gefaltete Tasten

Pocketop-Tastatur für den Sharp Zaurus

01.06.2003 Der Sharp Zaurus bringt fast alles mit, was man für ein mobiles Büro benötigt – nur die Eingabe längerer Texte wird mit dem integrierten Keyboard schnell zur Qual. Hier schafft die Pocketop-Tastatur Abhilfe.

Zur Eingabe kurzer Notizen oder zum Ausfüllen von Datenbankfeldern eignet sich die kleine ausziehbare Tastatur des Zaurus-PDAs hervorragend. Notorische Vielschreiber klagen jedoch über kurz oder lang über Krämpfe in den Fingern. Für sie bietet die Firma Pocketop [1] eine kompakte Infrarot-Tastatur für PDAs an, die sich dank eines Open-Source-Treibers auch am Zaurus verwenden lässt.

Aufbau

Zusammengefaltet ist sie kleiner als das Rechnerchen selbst und wiegt nicht mehr als 120 Gramm. Die beiliegende CD wandert gleich ins Regal, sie enthält ausschließlich Software für Windows-PCs und Handhelds mit PocketWindows. Mit der mitgelieferten Batterie in der Größe AAA ist die Tastatur sofort einsatzbereit.

Auf der Heft-CD und unter [2] finden Sie den zum Zaurus passenden Pocketop-Treiber IRK, den Sie wie gewohnt auf dem Zaurus installieren (vgl. z. B. [4,5]). Anschließend startet dessen Qtopia-Oberfläche automatisch neu, und das Symbol für den Pocketop-Treiber, ein Känguruh, erscheint im Menü für die Eingabemethoden.

Um guten Kontakt zwischen dem Infrarotsender der Tastatur und dem Empfänger am Zaurus zu halten, verwenden Sie zum Aufstellen des PDAs am besten den mit der Tastatur gelieferten Ständer und drehen den Bildschirminhalt mit dem Programm qpe-rotation. Leider sind davon einige nicht funktionierende Versionen im Umlauf; auf [3] finden Sie ein Paket, das mit dem Original-Sharp-ROM zusammenarbeitet. Mehr braucht es nicht, um die Tastatur in Betrieb zu nehmen.

Deren Tasten haben eine angenehme Größe, wenn auch einen etwas engen Abstand voneinander. Der Druckpunkt ist deutlich zu spüren, und so lässt es sich auch gut im Zehnfingersystem schreiben.

Taste, wechsle dich!

Störend für deutschsprachige User macht sich lediglich bemerkbar, dass die Tastatur ein amerikanisches Layout aufweist und Sie auf ihr keine Umlaute vorfinden.

Durch Tippen auf das Pocketop-Symbol im Menü für die Eingabemethoden öffnet sich eine Zeile am unteren Bildschirmrand, in der Sie IRK ein- und ausschalten, Großschreibung (Caps) veranlassen und mit Num die Zahlen auf der Tastatur aktivieren. Antippen des Settings-Buttons öffnet einen Dialog, in dem Sie die Tastenbelegung verändern (Abbildung 1).

Abbildung 1

Abbildung 1: Tasten umbelegen

Leider ist es derzeit nur möglich, Tastenkombinationen mit Modifizierungstasten wie [Shift] oder [Cmd], nicht aber Einzeltasten umzufunktionieren. Umlaute legen Sie daher am einfachsten auf eine Kombination mit der [Cmd]-Taste unten links auf der Pocketop-Tastatur. Um mit [Cmd+-] den Buchstaben ü herzuzaubern, tippen Sie im Pocketop-Konfigurationsdialog auf den Reiter Keymap, klicken auf New und drücken auf der Infrarottastatur die umzubelegende [-]-Taste. Ins Feld Cmd tragen Sie dann den Buchstaben ein, der beim Drücken der Tastenkombination ausgegeben werden soll. Für Umlaute und den Buchstaben ß brauchen Sie an dieser Stelle den ANSI-Code, den Tabelle 1 auflistet, für ü also #252 .

Anschließend macht selbst das Schreiben von E-Mails und Texten am Zaurus richtig Spaß, nur der hohe Preis von 109 Euro trübt die Freude an der Pocketop-Tastatur ein wenig.

Tabelle 1: Tastencodes für Umlaute

Zeichen Code
ä #228
Ä #196
ö #246
Ö #214
ü #252
Ü #220
ß #223

Infos

[1] http://www.pocketop.net/

[2] http://195.184.237.106/~zaurus/

[3] http://www.wieduwilt.org/download/qpe-rotation.zip

[4] Dirk Materlik: "Saurier im Netz", LinuxUser 09/2002, S. 58 ff.

[5] Frank Wieduwilt: "Mobile Präsentationen", LinuxUser 05/2003, S. 32 f.

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