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Persönliche Daten aus Outlook unter Linux weiterverwenden

Import der Kalenderdaten

Um die Kalenderdaten in Evolution zu importieren, liest man sie entweder über den Druiden ein oder wählt den von Outport bereits bekannten Weg, den gesamten Ordnerinhalt inklusive der Daten in den Evolution-Pfad ~/evolution/local/Calendar zu kopieren. Auch für diese Aktion muss man vorher Evolution vollständig mit killev beenden.

Das Vorgehen für KDE-Liebhaber sieht ein wenig anders aus. KMail selbst verfügt über keinen Kalender, für die Terminverwaltung ist KOrganizer zuständig. Dort gibt es unter dem Menüpunkt Datei die Option Kalender zusammenführen. Deren Auswahl sorgt dafür, dass KOrganizer eine .vcs-Datei einliest und ihren Inhalt in den gerade geöffneten Kalender einträgt.

Export/Import: Die Bilanz

Mit der von Outlook genutzten .pst-Datei kommt kein Linux-Programm zurecht. Der Datentransfer ist jedoch dank einiger Hilfsmittel ohne größere Probleme möglich. Diese setzen allerdings eine (noch) bestehende Windows-Installation voraus.

Bedauerlicherweise wird das Linux-Tool ol2mbox momentan aus rechtlichen Gründen nicht weiterentwickelt. Dieses erlaubt die Konvertierung von .pst-Dateien ins Mbox-Format von der Linux-Shell aus [5]. Aber auch der Umweg über Windows führt letztendlich zum gewünschten Ergebnis: Am Ende findet man alle wichtigen Daten in Evolution oder KMail/KOrganizer wieder.

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