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Nokia-Handys verwalten mit Gnokii

Handy-Manager

Ein neues Logo gefällig? Oder ist Ihnen einfach die Handy-Tastatur zu klein für eine längere SMS? Gnokii schafft hier Abhilfe.

Mit Gnokii lassen sich nahezu alle Nokia-Handys bequem vom PC fernbedienen. Voraussetzung ist, dass Sie ein passendes serielles Datenkabel besitzen oder das Handy per Infrarot anschließen. Bluetooth funktioniert in der hier vorgestellten Version 0.5pre6 aus SuSE Linux 8.2 noch nicht. Gnokii gibt es einmal als Kommandozeilenprogramm (Paket gnokii) und mit grafischem Frontend (Paket xgnokii), Sie sollten beide installieren. Nachfolgend beschäftigen wir uns mit dem grafischen xgnokii

Inbetriebnahme

Die zentrale Gnokii-Konfigurationsdatei ist /etc/gnokiirc, die Sie am besten als .gnokiirc in Ihr Home-Verzeichnis kopieren. Vor dem ersten Start sollten Sie letztere Datei noch an Ihre Gegebenheiten anpassen: Unter port tragen Sie den Gerätenamen Ihres seriellen Anschlusses oder Infrarotanschlusses (meist /dev/ttyS0) und unter model die Modellbezeichnung Ihres Handys ein. Bei connection müssen Sie angeben, wie das Handy angeschlossen ist: irda steht für Infrarot, dau9p und dlr3p für das jeweilige serielle Datenkabel von Nokia.

Nach der Konfiguration schließen Sie das Handy an und starten xgnokii über die KDE-Konsole oder den Schnellstarter [Alt-F2]. Das Gnokii-Fenster (Abbildung 1 oben) erscheint und initialisiert das Handy, und nach kurzer Zeit werden unten der Zustand des Akkus und die Empfangsfeldstärke angezeigt.

SMS-Zentrum

Nach Öffnen des Kurznachrichtendienstes ist der SMS-Bereich zunächst völlig leer, bis Sie den Datenaustausch mit dem Handy per [Strg-A] aktivieren (Abbildung 1). Neu eingegangene SMS zeigt Gnokii mit einem kleinen SMS-Symbol links unten an.

Abbildung 1: Nach Start des Kurznachrichtendienstes sind alle Ordner leer, mit Strg-A muss erst Kontakt zum Handy hergestellt werden

Wer Gnokii von der Kommandozeile aus gestartet hat, sieht Teile der Vorlagen- und Bilder-SMS in der Textkonsole durchlaufen – dies ist normal und kein Grund zur Beunruhigung, es handelt sich um Debugging-Meldungen.

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