Gnomogramm
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GNOME Commander: Befehlsgewalt über alle Dateien
Auch in Zeiten von Nautilus und Explorer bevorzugen noch viele Benutzer den Norton Commander oder eines seiner zahlreichen Derivate für die Dateipflege. Somit ist es nicht verwunderlich, dass auch in einer grafischen Umgebung wie GNOME ein Norton-Abkömmling nicht fehlen darf. GNOME Commander (http://www.nongnu.org/gcmd/) beansprucht dieses Feld für sich, und in der Tat fühlt sich jeder Norton-Anwender sofort heimisch. Selbstverständlich beschränkten die Entwickler sich nicht auf eine reine Portierung, sondern erweiterten bei dieser Gelegenheit auch den Funktionsumfang. Neben Standardfunktionen wie Anzeigen oder Bearbeiten, für die sich GNOME Commander externer Programme wie Emacs bedient, können zum Beispiel Verzeichnisse wie vom Web-Browser gewohnt als Lesezeichen abgelegt werden. Auf diese Weise kann der Benutzer von jedem Punkt in der Verzeichnishierarchie direkt in das gewünschte Verzeichnis wechseln.
Da GNOME Commander auch FTP-Freigaben verwaltet, kann dieses Verzeichnis auch auf einem anderen Rechner liegen. Wird für den FTP-Zugriff jedoch ein Proxy-Server benötigt, muss GNOME Commander passen: Diese Funktion ist zur Zeit noch nicht implementiert. Sieht man aber davon einmal ab, ist das Programm ein vollwertiger Ersatz für den Norton Commander.



