Alraunen umtopfen

Mandrake Linux 9.1 von der Heft-CD installieren

01.06.2003
,

Harry-Potter-Freunde wissen, dass in der Zauberschule Alraunen (englisch: mandrakes) umgetopft werden. Das ist recht schwierig – viel leichter lässt sich Mandrake Linux 9.1 von der Heft-CD installieren. Neu bei Mandrake ist Größenveränderung von NTFS-Partitionen, und auch die enthaltene Software kann sich sehen lassen.

Nach dem Booten der Heft-CD präsentiert sich der Installer von Mandrake Linux zunächst in englischer Sprache. In einem ersten Schritt wählen Sie hier Europe/Deutsch. Wie von Mandrake Linux bereits bekannt, folgt die Anzeige eines Lizenztextes in deutscher Sprache, die akzeptiert werden muss, obwohl ein Hinweis warnt, dass die deutsche Übersetzung nicht rechtsverbindlich ist.

In den folgenden drei Masken wird die Maus ausgewählt und getestet (haben Sie einige Sekunden Geduld: Die Anpassung der Mauseinstellungen erfolgt manchmal nicht sofort) sowie die Tastaturbelegung vorgegeben. Hier empfiehlt sich für den deutschsprachigen Raum Deutschland (ohne Akzenttasten) oder alternativ Deutschland, falls Sie öfters französische oder spanische Sonderzeichen eingeben müssen.

Abbildung 1: Testen Sie, ob die Einstellungen für die Maus korrekt übernommen wurden

Sicherheit

Abbildung 2: Wählen Sie die geeignete Sicherheitsstufe für Ihre Bedürfnisse

Im nächsten Schritt legen Sie die "Sicherheitsebene" fest. Damit bestimmen Sie, wie stark Ihr Rechner gegen Zugriffe von außen geschützt ist. Wählen Sie eine mittlere Sicherheitsstufe und schalten Sie alle Dienste ab, die nicht benötigt werden. Damit gewinnen Sie zwar keine vollständige Sicherheit, aber Sie behalten den Überblick, welche Zugriffsmöglichkeiten Sie noch haben.

Scheibchenweise

Oft ist auf einem Computer bereits ein Betriebssystem installiert, und nicht selten belegt dieses in der Voreinstellung den gesamten Plattenplatz. Um also Ihr neues Mandrake-System zu installieren, müssen Sie erst einmal freien Platz auf der Festplatte schaffen. Dabei hilft Ihnen der in DrakX enthaltene Partitionierungsassistent.

Abbildung 3: Partitionieren Sie Ihre Festplatte mit dem Partitionierungsassistenten

Er bietet zwei Möglichkeiten an: automatische und benutzerdefinierte Änderungen. Wählen Sie hier benutzerdefiniert, damit Sie die volle Kontrolle über die Größen der neuen Partitionen haben.

Je nachdem, wie viele Festplatten in Ihrem Rechner stecken, sehen Sie einen oder mehrere Balken, die unter Umständen wiederum unterteilt sind. Die Teilstücke auf den Balken markieren die Partitionen. Sie werden nach primären und erweiterten unterschieden. Für die Linux-Installation können Sie beide Typen auswählen.

Bis vor kurzem stellten Partitionen mit Mirosofts Dateisystem NTFS ein Problem für Partitionierer dar, diese ließen sich nämlich nicht so einfach verkleinern. Das ist in der neuen Version von Mandrake nun erstmals möglich.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 

Ähnliche Artikel

  • Mandrake Linux 9.0
    Mandrakesoft verfolgt eine interessante Verkaufspolitik: Lange bevor es fertige Boxen im Handel gibt, stehen auf FTP-Servern ISO-Images einer neuen Distribution zum Download bereit. So ist es auch mit der aktuellen Neuerscheinung Mandrake Linux 9.0, deren Download-Version wir getestet haben.
  • Installation step by step
    Installieren Sie Linux zum ersten Mal? Noch wenig Erfahrung mit Linux-Installationen? Oder sind Sie nur bei einer einzelnen Installationsoption unsicher? Vielleicht hilft Ihnen dieser Artikel weiter, in dem wir Ihnen einen sicheren Weg durch den Installer der auf der Heft-CD befindlichen Linux-Distribution Linux-Mandrake 8.0 zeigen.
  • Linux einfach und kompakt
    Wie bereits in den vergangenen Heften erklären wir, was Sie bei der Installation der beiliegenden Linux-Distribution beachten sollten. In der aktuellen Ausgabe liegt eine leicht abgespeckte Version der Mandrake 7.1 bei, die seit Juli 2000 im Handel ist.
  • Schrittweise Installation
  • Die neue Mandrake 10.0 Community im Test
    Knapp fünf Monate nach Erscheinen von Mandrake Linux 9.2 gibt es jetzt schon Ausgabe 10. Sie ist die erste große Distribution mit Linux-Kernel 2.6. Welche Neuerungen diese Version noch mit sich bringt und ob sich ein Update lohnt, zeigt dieser Artikel.
Kommentare

Infos zur Publikation

title_2014_09

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

Mit der Zeitschrift LinuxUser sind Sie als Power-User, Shell-Guru oder Administrator im kleinen Unternehmen monatlich auf dem aktuelle Stand in Sachen Linux und Open Source.

Sie sind sich nicht sicher, ob die Themen Ihnen liegen? Im Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben zum reduzierten Preis. Einzelhefte, Abonnements sowie digitale Ausgaben erwerben Sie ganz einfach in unserem Online-Shop.

NEU: DIGITALE AUSGABEN FÜR TABLET & SMARTPHONE

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist auch ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!       

Tipp der Woche

Schnell Multi-Boot-Medien mit MultiCD erstellen
Schnell Multi-Boot-Medien mit MultiCD erstellen
Tim Schürmann, 24.06.2014 12:40, 0 Kommentare

Wer mehrere nützliche Live-Systeme auf eine DVD brennen möchte, kommt mit den Startmedienerstellern der Distributionen nicht besonders weit: Diese ...

Aktuelle Fragen

Videoüberwachung mit Zoneminder
Heinz Becker, 10.08.2014 17:57, 0 Antworten
Hallo, ich habe den ZONEMINDER erfolgreich installiert. Das Bild erscheint jedoch nicht,...
internes Wlan und USB-Wlan-Srick
Gerhard Blobner, 04.08.2014 15:20, 2 Antworten
Hallo Linux-Forum: ich bin ein neuer Linux-User (ca. 25 Jahre Windows) und bin von WIN 8 auf Mint...
Server antwortet mit falschem Namen
oin notna, 21.07.2014 19:13, 1 Antworten
Hallo liebe Community, Ich habe mit Apache einen Server aufgesetzt. Soweit, so gut. Im Heimnet...
o2 surfstick software für ubuntu?
daniel soltek, 15.07.2014 18:27, 1 Antworten
hallo zusammen, habe mir einen o2 surfstick huawei bestellt und gerade festgestellt, das der nic...
Öhm - wozu Benutzername, wenn man dann hier mit Klarnamen angezeigt wird?
Thomas Kallay, 03.07.2014 20:30, 1 Antworten
Hallo Team von Linux-Community, kleine Zwischenfrage: warum muß man beim Registrieren einen Us...