Harry-Potter-Freunde wissen, dass in der Zauberschule Alraunen (englisch: mandrakes) umgetopft werden. Das ist recht schwierig – viel leichter lässt sich Mandrake Linux 9.1 von der Heft-CD installieren. Neu bei Mandrake ist Größenveränderung von NTFS-Partitionen, und auch die enthaltene Software kann sich sehen lassen.
Nach dem Booten der Heft-CD präsentiert sich der Installer von Mandrake Linux zunächst in englischer Sprache. In einem ersten Schritt wählen Sie hier Europe/Deutsch. Wie von Mandrake Linux bereits bekannt, folgt die Anzeige eines Lizenztextes in deutscher Sprache, die akzeptiert werden muss, obwohl ein Hinweis warnt, dass die deutsche Übersetzung nicht rechtsverbindlich ist.
In den folgenden drei Masken wird die Maus ausgewählt und getestet (haben Sie einige Sekunden Geduld: Die Anpassung der Mauseinstellungen erfolgt manchmal nicht sofort) sowie die Tastaturbelegung vorgegeben. Hier empfiehlt sich für den deutschsprachigen Raum Deutschland (ohne Akzenttasten) oder alternativ Deutschland, falls Sie öfters französische oder spanische Sonderzeichen eingeben müssen.
Sicherheit
Im nächsten Schritt legen Sie die "Sicherheitsebene" fest. Damit bestimmen Sie, wie stark Ihr Rechner gegen Zugriffe von außen geschützt ist. Wählen Sie eine mittlere Sicherheitsstufe und schalten Sie alle Dienste ab, die nicht benötigt werden. Damit gewinnen Sie zwar keine vollständige Sicherheit, aber Sie behalten den Überblick, welche Zugriffsmöglichkeiten Sie noch haben.
Scheibchenweise
Oft ist auf einem Computer bereits ein Betriebssystem installiert, und nicht selten belegt dieses in der Voreinstellung den gesamten Plattenplatz. Um also Ihr neues Mandrake-System zu installieren, müssen Sie erst einmal freien Platz auf der Festplatte schaffen. Dabei hilft Ihnen der in DrakX enthaltene Partitionierungsassistent.
Er bietet zwei Möglichkeiten an: automatische und benutzerdefinierte Änderungen. Wählen Sie hier benutzerdefiniert, damit Sie die volle Kontrolle über die Größen der neuen Partitionen haben.
Je nachdem, wie viele Festplatten in Ihrem Rechner stecken, sehen Sie einen oder mehrere Balken, die unter Umständen wiederum unterteilt sind. Die Teilstücke auf den Balken markieren die Partitionen. Sie werden nach primären und erweiterten unterschieden. Für die Linux-Installation können Sie beide Typen auswählen.
Bis vor kurzem stellten Partitionen mit Mirosofts Dateisystem NTFS ein Problem für Partitionierer dar, diese ließen sich nämlich nicht so einfach verkleinern. Das ist in der neuen Version von Mandrake nun erstmals möglich.



