K-splitter
Der neue KDE-Sommerlook und etliche Verbesserungen bei beliebten Programmen wie KStars oder KDevelop machen den Juni in diesem Jahr noch ein wenig sonniger. Wer doch arbeiten muss, darf mit KBarcode etikettieren wie die Profis.
Etikettieren leicht gemacht
Der beste Beweis dafür, dass sich Linux auch im Business-Bereich zu behaupten weiß, ist KBarcode, eine professionelle und qualitativ hochwertige Barcode-Etikettendruck-Lösung für den KDE-Desktop. Nach einer fünfmonatigen Entwicklungsphase hat das KBarcode-Team vor kurzem die Version 1.2.0 veröffentlicht. Sie unterstützt die meisten gängigen Barcode-Typen.
Inzwischen setzen bereits einige Unternehmen das zuverlässige und stabile Programm im Produktivbetrieb ein, das im Gegensatz zu vergleichbaren kommerziellen Systemen kostenlos zu haben ist. Besonders benutzerfreundlich präsentiert sich der WYSIWYG-Designer, mit dem sich Etiketten nach eigenem Gusto gestalten lassen (Abbildung 1). Für weniger phantasievolle Zeitgenossen liefern die Entwickler 1000 vordefinierte Labels mit.
Hinzu kommt, dass KBarcode vielsprachig ist: Derzeit spricht es unter anderem Englisch, Finnisch, Deutsch, Ungarisch, Italienisch, Spanisch und Schwedisch. Eine ausführliche Programm-Dokumentation (sowie die Software selbst) finden Sie unter http://www.kbarcode.net/modules.php?name=Downloads bereit zum Download.
Sicherheitslücke
Egal ob Sie noch KDE 3.0.5 oder bereits KDE 3.1.1 im Einsatz haben – in jedem Fall sollten Sie ganz schnell über ein Update nachdenken. Das KDE-Security-Team veröffentlichte kürzlich einen Sicherheitshinweis, der eine Sicherheitslücke in allen bisher veröffentlichten KDE-Versionen beschreibt. Dieses Leck ermöglicht es einem entfernten Angreifer, beliebige Kommandos auf Ihrem Benutzer-Account auszuführen.
Der Hintergrund der Schwierigkeiten: KDE verwendet Ghostscript zur Bearbeitung von PostScript/PDF-Dateien in einer Weise, die es erlaubt, beliebige Befehle, die das entsprechende PS- bzw. PDF-Dokument enthält, auf dem angegriffenen Benutzer-Konto auszuführen. Schickt Ihnen ein Angreifer eine solche, bösartig präparierte PS- oder PDF-Datei per E-Mail, gewährt ihm KDE nach dem Öffnen oder Betrachten Zugang zu Ihrem Benutzer-Konto. Alternativ können Sie auf eine solche Datei ahnungslos als Teil einer Web-Seite oder über FTP zugreifen.
Die sofort nach Bekanntwerden der Lücke veröffentlichten Versionen KDE 3.0.5b (http://www.kde.org/info/3.0.5b.php) und 3.1.1a (http://www.kde.org/info/3.1.1.php) lösen das Problem. Für Nutzer von KDE 2.2.2 sind entsprechende Patches unter ftp://ftp.kde.org/pub/kde/security_patches/ erhältlich.



