Home / LinuxUser / 2003 / 05 / deskTOPia: bubblemon und wmfishtime

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Eingedost
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Aufteiler
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Aufmacher Artikel

Nützliches Seegetier

deskTOPia: bubblemon und wmfishtime

01.05.2003 Einen schicken Blickfang für den Desktop mag fast jeder – wäre da nur nicht das schlechte Gewissen ob der Nutzlosigkeit solcher Spielereien. Bubblemon und Wmfishtime bieten neben der bunten Erscheinung handfeste Informationen.

deskTOPia

Wie Ihr Linux-Desktop aussieht, bestimmen allein Sie. Mit deskTOPia nehmen wir Sie regelmäßig mit auf die Reise ins Land der Window-Manager und Desktop-Umgebungen, stellen Nützliches und Farbenfrohes, Hingucker und hübsches Spielzeug vor.

Während Desktop-Umgebungen Informationsprogramme aller Couleur schon mitbringen, müssen die Benutzer einfacher Fenster-Manager sich erst einmal nach passenden Anwendungen umsehen. Eine Uhr braucht fast jeder und ein grafischer Systemmonitor ist ein praktisches Gimmick – dementsprechend unüberschaubar ist die Auswahl an Programmen dieses Typs. Die DockApps wmfishtime und bubblemon [1] stechen aus der Masse hervor, erfüllen sie diese trivialen Aufgaben doch auf ausgesprochen kreative Art und Weise.

Sofern Ihr Distributor keine passenden Pakete anbietet, kommt vor dem Vergnügen erst einmal die Fleißaufgabe des Kompilierens.

Die Installation

Um die beiden Anwendungen zu nutzen, sollten Sie einen Window Manager verwenden, der Unterstützung für Dock Applikationen anbietet. Neben WindowMaker [2] kommen u. a. pwm [3] oder waimea [4] in Frage.

Übersetzung und Installation beider Programme erledigen die Befehle make und make install. Letzteres müssen Sie wie üblich als Superuser root ausführen. Ein configure-Skript bringt keines der beiden Programme mit, so dass Sie im Fall von wmfishtime vor dem Kompilieren die Datei Makefile anpassen sollten, um das Programm nach /usr/local/bin statt nach /usr/X11R6/bin zu installieren. Öffnen Sie dazu die Datei Makefile mit dem Editor Ihrer Wahl, und ersetzen Sie die Zeile

PREFIX = $(DESTDIR)/usr/X11R6

durch

PREFIX = /usr/local

Wem die Stunde schlägt

Nach dem Aufruf von wmfishtime & ziert eine analoge Uhr der anderen Art Ihre Arbeitsoberfläche. Der neue Zeitmesser ist ein virtuelles Aquarium (Abbildung 1). Beim Betrachten der in der Seenlandschaft herumschwimmenden Fische kann man die Uhrzeiger im Vordergrund schon mal vergessen.

Abbildung 1

Abbildung 1: Wmfishtime nach dem Start

Wem es auf dem Beobachtungsposten zu langweilig wird, der kann auch selbst aktiv werden und mit Hilfe des Mauszeigers die Fische in alle Richtungen verscheuchen. Sobald Sie den Zeiger Ihres Schreibtischnagers über wmfishtime bewegen, ergreifen die scheuen Wassertiere die Flucht und kehren erst zurück, wenn die Bedrohung verschwunden ist. Da diese Spielerei im Verbund mit Zeitmessung und Datumsanzeige am unteren Rand wenig Nutzen bietet, hat der Programmautor eine Mail-Benachrichtigungfunktion eingebaut. Diese aktivieren Sie durch den Aufruf

wmfishtime -c &

Wmfishtime überwacht in diesem Fall die Datei, auf welche die Umgebungsvariable MAIL zeigt. Deren Inhalt verrät der Befehl

echo $MAIL

Gewöhnlich hat Ihr Distributor diese Variable auf einen korrekten Wert gesetzt. Wenn neue E-Mail eintrifft, weist wmfishtime mit wucherndem Seetang am unteren Fensterrand darauf hin (Abbildung 2).

Abbildung 2

Abbildung 2: Wmfishtime überwacht den Eingang neuer Mails

Sobald Sie die E-Mail mit einem Programm Ihrer Wahl abgerufen haben, verschwindet die Vegetation, und Sie haben wieder freien Blick auf die Datumsanzeige. Wer seine Post mit einem Mail-Programm und nicht mit Fetchmail abholt, hat hier jedoch das Nachsehen: wmfishtime informiert ihn nur über den Eingang von System-Mails.

Tip a friend    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

917 Hits
Wertung: 110 Punkte (8 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 05/2014

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Bilder vergleichen mit diffimg
Bilder vergleichen mit diffimg
Tim Schürmann, 01.04.2014 12:40, 1 Kommentare

Das kleine Werkzeug diffimg kann zwei (scheinbar) identische Bilder miteinander vergleichen und die Unterschiede optisch hervorheben. Damit lassen sich nicht nur Rätsel a la „Orignial und Fäls...

Aktuelle Fragen

programm suche
Hans-Joachim Köpke, 13.04.2014 10:43, 8 Antworten
suche noch programme die zu windows gibt, die auch unter linux laufen bzw sich ähneln sozusagen a...
Funknetz (Web-Stick)
Hans-Joachim Köpke, 04.04.2014 07:31, 2 Antworten
Bei Windows7 brauche ich den Stick nur ins USB-Fach schieben dann erkennt Windows7 Automatisch, a...
Ubuntu 13.10 überschreibt immer Windows 8 Bootmanager
Thomas Weiss, 15.03.2014 19:20, 8 Antworten
Hallo Leute, ich hoffe das ich richtig bin. Ich habe einen Dell Insipron 660 Ich möchte gerne Ub...
USB-PTP-Class Kamera wird nicht erkannt (Windows-only)
Wimpy *, 14.03.2014 13:04, 15 Antworten
ich habe meiner Frau eine Digitalkamera, AGFA Optima 103, gekauft und wir sind sehr zufrieden dam...
Treiber
Michael Kristahn, 12.03.2014 08:28, 5 Antworten
Habe mir ein Scanner gebraucht gekauft von Canon CanoScan LiDE 70 kein Treiber wie bekomme ich de...