K-splitter
Auf in den Kampf?
Erst im Februar riefen die Vertreter des GNOME- und des KDE-Projekts ein gemeinsames Gremium mit dem Ziel ins Leben, die "Human Interface Guidelines" (HIG) der beiden großen Desktop-Umgebungen zu vereinheitlichen. Alle Zeichen schienen – auch in der Fangemeinde – auf Kooperation zu stehen. Jetzt könnte eine Artikelserie von Nicholas Petreley die Debatte und den Konkurrenzkampf zwischen KDE und GNOME wieder anheizen, vor allem da der Linuxworld-Gründer kein Blatt bezüglich seiner Präferenzen vor den Mund nimmt. Sein sehr bissiger Vergleich bezieht sich auf die jeweils aktuellen Versionen der Projekte, KDE 3.1 und GNOME 2.2, die diesmal fast gleichzeitig erschienen.
Petreley wirft dem GNOME-Projekt unter anderem vor, dass es keine Entwicklungsrichtung mehr habe. GNOME habe unabhängig von der Programmiersprache sein wollen, weshalb Bindungen für zahlreiche Sprachen geschaffen wurden. Statt wirklich nützlich zu sein, lenkten diese Bestrebungen jedoch nur vom eigentlichen Ziel ab. KDE dagegen, das grundsätzlich nur auf die Programmiersprache C++ setzt, hätte nie das Ziel aus den Augen verloren und biete inzwischen trotzdem Bindungen für andere Programmiersprachen an. Aufgrund der seiner Meinung nach inhomogenen, lose aneinandergereihten Applikationen bezeichnet Petreley GNOME gar als "Franken-GUI" in Anspielung auf Frankensteins Monster. Hoffen wir, dass solche Kritiken die konstruktiven Ansätze zwischen den beiden Projekten nicht wieder zerstören.
Völlig synchron
Dass sich KDE und PDAs prächtig verstehen, demonstrierten einmal mehr die Jungs von OPIE [1]. Auf der CeBIT zeigten sie auf dem Sharp-Stand, dass Kitchensync, die Synchronisationssoftware, jetzt auch mit dem KOrganizer funktioniert. Das einzige Problem dabei: KOrganizer kann kein Filelocking, weshalb es derzeit essentiell ist, dass Sie den KOrganizer schließen, bevor Sie Ihre Daten mit Kitchensync abgleichen.
Die Entwickler suchen übrigens noch Freiwilige, die die neue Software auf Herz und Nieren testen. Ihre Fehlerberichte können Sie unter http://www.opie.info/bugs/ loswerden.



