K-splitter

Eine neues Installationstool hilft Ihnen beim Update, der Tuxsaver sorgt für Farbe und kontemplative Stimmung auf dem Desktop, und das KDE-Projekt sucht noch Sponsoren fürs große Hackerfest im Sommer.

Updaten leicht gemacht

Kaum hat man sich von den Installationsorgien der 3.1.0er Ausgabe erholt, offeriert das KDE-Team bereits die nächste Version der Desktop-Umgebung. Bei KDE 3.1.1 handelt es sich in erster Linie um ein Bugfix-Release, sprich, einige ärgerliche Kleinigkeiten, die den Spaß an der KDE-Benutzung trüben, wurden repariert. Außerdem haben die Entwickler den Startprozess des Konquerors auf Trab gebracht und neue Übersetzungen wie Kroatisch oder Isländisch hinzugefügt.

Pünktlich zur Veröffentlichung der neuen KDE-Version erschien auch die neue Installationshilfe Konstruct in einer passenden Version. Bei einer bestehenden Internet-Verbindung ermöglicht Konstruct selbst dann eine reibungslose Installation, wenn KDE aus dem Quelltext kompiliert werden muss. Das Tool lädt nicht nur vom Benutzer frei definierbare Tarbälle herunter, sondern prüft auch deren Integrität, entpackt sie, patcht sie bei Bedarf und startet danach den configure-Aufruf.

Im Klartext bedeutet dies, dass Sie eine so von Konstruct vorbereitete, komplette KDE-Installation durch Eingabe eines einfachen

cd meta/kde;make install

auslösen. Standardmäßig installiert Konstruct KDE ins Verzeichnis ~/kde3.1.1. So benötigen Sie nicht einmal root-Privilegien, und es besteht auch keine Gefahr, dass Sie sich eine bereits vorhandene, funktionstüchtige KDE-Version verhunzen.

Sie erhalten die aktuelle Version des Installationskünstlers unter http://konsole.kde.org/konstruct/. Sollten Sie bereits Qt 3.1 oder höher installiert haben, vergessen Sie bitte nicht, den Eintrag HAVE_QT_3_1_INSTALLED = true in der Konfigurationsdatei gar.conf.mk zu aktivieren. Das spart Ihnen viel Download- und Kompilierzeit.

Neben den Basis-Paketen können Sie mit Konstruct auch zusätzliche Anwendungen wie KOffice 1.2.1, KDevelop 2.1.5 oder Quanta 3.1.1 installieren.

Abbildung 1: Mit Konstruct trennen Sie nur ein paar Mausklicks vom neuen Upload-Dialog des Webeditors Quanta

Für Freunde selbsterklärender Webeditoren halten die Quanta-Entwickler gute Nachrichten bereit. Wie jetzt auf der Developer-Mailingliste zu lesen war, wird hinter den Kulissen eifrig an einem WYSIWYG-Modus gearbeitet. Doch ehe sich die Sourcecode-Fans aufregen: Die bisherige Funktionalität soll erhalten bleiben. Außerdem wollen die Entwickler darauf achten, dass Quanta trotz der WYSIWYG-Erweiterung auch weiterhin sauberen Code produziert. Ob das neue Feature bereits in die KDE-Version 3.2 eingebunden wird, ist derzeit noch nicht sicher, aber im 3.3er Release wird der neue Code auf jeden Fall enthalten sein.

Sponsoren gesucht

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Denn in diesem Jahr soll es die bisher größte KDE-Konferenz geben, auf der sich alles um die Weiterentwicklung und die Zukunft des KDE-Projekts dreht. Zwischen 100 und 150 Projektmitglieder werden sich dazu vom 20. bis zum 24. August in Nové Hrady (Tschechien) treffen.

Im Anschluss an die Konferenz geht es bis zum 31. August mit einer Hackparty nahtlos weiter. Damit auch KDEler aus Übersee einfliegen und mithacken können, sucht das KDE-Projekt derzeit noch nach Spendern und finanzkräftigen Sponsoren.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • K-splitter
    Wer sagt, dass Klatsch und Tratsch in einer Linux-Zeitschrift keinen Platz haben? K-splitter plaudert Monat für Monat aus dem KDE-Nähkastchen, posaunt Neuigkeiten aus der K-Welt aus und schaut hin und wieder neugierig hinter die Kulissen.
  • K-splitter
  • K-splitter
    Wer sagt, dass Klatsch und Tratsch in einer Linuxzeitschrift keinen Platz haben? K-splitter plaudert Monat für Monat aus dem KDE-Nähkastchen, posaunt Neuigkeiten aus der K-Welt aus und schaut hin und wieder neugierig hinter die Kulissen.
  • K-splitter
  • K-splitter
    Wer sagt, dass Klatsch und Tratsch in einer Linux-Zeitschrift keinen Platz haben? K-splitter plaudert Monat für Monat aus dem KDE-Nähkästchen, posaunt Neuigkeiten aus der K-Welt aus und schaut hin und wieder neugierig hinter die Kulissen.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 08/2016: Multimedia

Digitale Ausgabe: Preis € 5,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Wie kann man das berichtigen
Udo Muelle, 17.07.2016 20:39, 1 Antworten
Fehlschlag beim Holen von http://extra.linuxmint.com/dists/rosa/main/binary-i386/Packages Hash-S...
Installation Genimotion
Horst Müller, 15.07.2016 17:00, 1 Antworten
Hallo, ich kann Genimotion nicht installieren. Folgende Fehlermeldung habe ich beim Aufruf erh...
Probleme beim Hochfahren der Terastaion 5400 mit Unix-Distrib
Sheldon Cooper, 10.07.2016 09:32, 0 Antworten
Hallo ihr lieben, habe seit zwei Tagen das Problem, das das NAS (Raid5) nicht mehr sauber hoch...
Mit Firewire Videos improtieren?
Werner Hahn, 09.06.2016 11:06, 5 Antworten
Ich besitze den Camcorder Panasonic NV-GS330, bei dem die Videos in guter Qualität nur über den 4...
lidl internetstick für linux mint
rolf meyer, 04.06.2016 14:17, 3 Antworten
hallo zusammen ich benötige eure hilfe habe einen lidl-internetstick möchte ihn auf linux mint i...