Music was my first love…
abcde – A Better CD Encoder
Selbst gestrickt
Das Verhalten von abcde wird von einer systemweiten Konfigurationsdatei (/etc/abcde.conf) beeinflusst. Diese können Sie in Ihr eigenes Home-Verzeichnis kopieren (cp /etc/abcde.conf ~/.abcde.conf) und editieren. Hier wird festgelegt, welcher CDDB-Server kontaktiert wird, wie das eigene CD-ROM-Laufwerk heißt, wo fertige MP3s/Oggs abgelegt werden und wie sie heißen sollen. Gefällt Ihnen die Voreinstellung (Interpret/Titel.(mp3/ogg)) nicht, ändern Sie den Eintrag nach # Output filename format... in der Datei. So sorgt beispielsweise
OUTPUTFORMAT='${ARTISTFILE}/${ALBUMFILE}_-_${TRACKFILE}.${OUTPUTTYPE}'
dafür, dass der Titel des Albums ebenfalls im Namen auftaucht (Christy_Moore/Traveller_-_Last_Cold_Kiss.ogg).
Glossar
ID3
In MP3-Dateien können zusätzlich Informationen über den Song mit abgelegt werden, z. B. Name des Künstlers oder der Band, das Genre oder der Name des Titels. Die meisten Abspielprogramme sind in der Lage, diese Informationen beim Abspielen der Lieder anzuzeigen. In der Version 1 (ID3v1) sind die letzten 128 Byte der Datei für diese Titel-Informationen reserviert; ID3v2-Tags befinden sich hingegen am Anfang der Datei, sind wesentlich komplexer und dürfen bis zu 256 MB groß sein (siehe auch [2]). Damit nicht jeder diese Tags von Hand eingeben muss, gibt es im Internet diverse Datenbanken mit ID3-Informationen, die CDDBs.
CDDB
Steht für Compact Disc DataBase, eine Datenbank im Internet, die Titelinformationen zu Audio-CDs enthält. Viele Programme zum Abspielen oder Rippen von CDs greifen auf die Online-Quelle FreeDB [3] zurück.
Pfad
Die Umgebungsvariable $PATH enthält eine Reihe von Verzeichnispfaden, die durch Doppelpunkte voneinander getrennt sind. In diesen sucht die Shell nach Programmen oder Kommandos, die ohne vollständigen Pfad, z. B. "abcde" statt "/usr/local/bin/abcde", aufgerufen werden. Mit dem Befehl "echo $PATH" können Sie anzeigen lassen, welche Verzeichnisse von der Shell durchsucht werden. Erweitern lässt sich $PATH entweder kurzfristig in der aktuellen Shell mit dem Kommando "export PATH=$PATH:/usr/local/bin/" oder langfristig mit einem entsprechenden Eintrag in die eigene ".bashrc".



