Objektive Griechen
Linux-Programmierung mit Kylix, Teil 3
Die for-Anweisung
Die for-Anweisung (auch Zählschleife genannt) wiederholt Anweisungen so oft wie vorgegeben. Die Syntax einer for-Anweisung sieht so aus:
for Zähler := Anfangswert to Endwert do Anweisungen
oder
for Zähler := Anfangswert downto Endwert do Anweisungen
Im ersten Fall wird eine Zählvariable initialisiert und solange bei jedem Durchlauf hochgezählt, bis der Endwert exakt erreicht ist. Im zweiten Fall wird rückwärts gezählt. Die Zählvariable ist ganzzahlig und muss im gleichen Block deklariert werden, in dem auch die for-Schleife steht.
for i:=1 to 100 do WriteLn(i);
Operatoren und Operanden
Operatoren sind Zeichen oder Zeichenkombinationen, die eine auszuführende Operation mit einem oder mehreren Operanden (Werte, Ausdrücke, Variablen, Rückgabewerte) durchführen. Einer der wichtigsten Operatoren ist der Zuweisungsoperator :=, den wir schon kennengelernt haben. Daneben gibt es beispielsweise Operatoren, die für Berechnungen verwendet werden (etwa * oder +) und Operatoren, die dem Vergleich zweier Operanden dienen (etwa = zum Testen der Gleichheit, <> für Ungleichheit, < für Kleiner als oder > für Größer als in Schleifenbedingungen).
Damit soll unsere kurze Einführung in Object Pascal enden.
Über den Autor
Ralph Steyer ist Diplom-Mathematiker und hat sich sowohl als Anwender als auch Programmierer von DOS über Windows zu Linux durchgeschlagen. Obwohl nicht dogmatisch auf Linux festgelegt und auch unter Windows zu Hause, überzeugen ihn seit einiger Zeit die Vorteile von Linux immer mehr. Zu erreichen ist er über http://www.rjs.de.
Glossar
Compiler
Ein Übersetzungsprogramm, das Quelltext einer höheren Programmiersprache in vom Prozessor ausführbare Maschinensprachebefehle umwandelt.
Compiler-Schalter
Einstellungen für den Compiler zum genaueren Spezifizieren der Art der Übersetzung des Quelltextes.
Schlüsselwort
Die reservierten Wörter einer Programmiersprache, die ein essentieller Teil einer Sprachdefinition sind und eine besondere Bedeutung haben. Sie können nicht für andere Zwecke (zum Beispiel als Bezeichner für Variablen) verwendet werden.



