Panel-Features

Auch im KDE-Panel kicker hat sich einiges getan. Neben der Möglichkeit, das KDE-Menü durch ein eigenes zu ersetzen, wurden auch die Versteck-Modi des Panels überarbeitet. So kann man nun einstellen, dass Fenster das Panel überlagern können, dieses aber automatisch wieder in den Vordergrund geholt wird, sobald man die Maus in eine Desktop-Ecke bewegt. Einstellen kann man dieses Feature im Kontrollzentrum unter dem Menüpunkt Desktop / Panels auf der Registerkarte Hiding.

Auch die Fenstergruppierung im Panel hat eine Erweiterung erfahren: Lässt man sich Tasks in gruppierter Form, also mit nur einer Schaltfläche für alle geöffneten Konsolen, anzeigen, so zeigt der kicker nun auch die Anzahl der dort gruppierten Programme an. International tätige Benutzer werden sich vor allem über die Möglichkeit freuen, gleich mehrere Uhren mit Darstellung verschiedener Zeitzonen immer im Blick zu haben (Abbildung 3). Im Sinne der Übersichtlichkeit ist auch die Gestaltung der einzelnen Uhren voneinander unabhängig.

Abbildung 3: Darstellung mehrerer Uhren im Panel

Desktop-übergreifend fällt bei KDE vor allem der spürbar beschleunigte Anwendungsstart aller KDE-Anwendungen auf. Das liegt hauptsächlich an den KDE-Bibliotheken, welche nun das Laden von Icons auf Anforderung unterstützen. Wird eine Anwendung gestartet, werden zunächst nur die Icons geladen, die auch sichtbar sein müssen – nicht aber die Icons, die der Benutzer erst später zu Gesicht bekommt, wenn er einen Konfigurationsdialog oder ein Menü öffnet. Die immer noch etwas zähe Startzeit des Desktops ist zu verschmerzen, da die Entwickler auch an der Stabilitätsfront gute Arbeit geleistet haben – mehr als ein KDE-Start pro Tag sollte also nicht nötig sein.

Innere Werte

Bei GNOME 2.2 hat sich optisch nur wenig verändert (Abbildung 4).

Benutzer die schon mit GNOME 2.0 gearbeitet haben, erhalten nur durch den neuen Splash Screen und den Show Desktop-Schalter unten links im Panel einen Hinweis darauf, dass hier eine neue Version startet. Mit letzterem minimiert man alle Fenster auf einmal und schafft so freie Sicht auf den Desktop.

Abbildung 4: Vertraute Optik unter GNOME 2.2

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