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Redaktion LinuxUser
Aus: LinuxUser 3/2003
Mit smartmontools die Festplatte im Auge
Eine defekte Festplatte ist das Horrorszenario eines jeden Benutzers. Existiert dann keine aktuelle Sicherungskopie der Daten, ist der Albtraum perfekt. Damit ein Festplattendefekt nicht aus heiterem Himmel auftritt, verfügen neuere Platten über ein "Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology System" (kurz S.M.A.R.T. genannt). Wird es vom BIOS des jeweiligen PCs unterstützt, erscheinen beim Booten Warnmeldungen, wenn etwas nicht stimmt. Mit den smartmontools (http://smartmontools.sourceforge.net/) ist nun auch der Zugriff auf die SMART-Informationen der Festplatte im laufenden Betrieb möglich.
Je nach Konfiguration erfährt der Benutzer lediglich den Gesundheitszustand seiner Platte oder erhält ein umfangreiches Krankenblatt. Darin enthalten sind eventuell aufgetretene Probleme samt der zugehörigen Register-Informationen, was aber eher für Techniker relevant sein dürfte. Neben der Auswertung der verschiedenen SMART-Daten lassen sich auch die SMART-Einstellungen ändern. Sensibilität sowie die Reaktion beim Auftreten eines Fehlers können den eigenen Anforderungen angepasst werden – für die meisten Einsatzgebiete dürfte aber die Werkseinstellung völlig ausreichen. Wer die erweiterten Funktionen der smartmontools nicht benötigt, findet in ihnen dennoch ein effizientes Tool, das den Status der Festplatte kontrolliert und im Zweifelsfall einen Plattentest vornimmt.
Abbildung 7: Je nach Konfiguration beschränkt sich smartmontools entweder auf das Wesentliche …
Abbildung 8: … oder liefert eine ausführliche Diagnose
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