Link-Sammlung im Auge

Ob die eigene Web-Seite oder die Lesezeichen des Browsers – bei intensivem Surfen sammelt sich schnell eine Vielzahl nützlicher Adressen und Links an, von denen so mancher schon kurz nach der Erfassung nicht mehr stimmt. Wenn sich also die Karteileichen nicht stapeln sollen, kommt man um die regelmäßige Kontrolle und Pflege des Datenbestandes nicht umhin. LinkChecker (http://linkchecker.sourceforge.net/) nimmt dem Benutzer diese lästige Arbeit ab. Das kleine Python-Programm prüft die Erreichbarkeit aller Links in einer HTML-Datei oder interaktiv eingegebener Adressen und gibt eine Liste aller nicht erreichten Links inklusive einer kleinen Problembeschreibung zurück. Je nach Wunsch erfolgt dabei die Ausgabe direkt auf der Konsole oder wird in eine HTML-, XML-, GML-, SQL- oder CSV-Datei geschrieben.

Um nicht von einer Ergebnisflut überrollt zu werden, kann LinkChecker mit Hilfe regulärer Ausdrücke für die Fehlerausgabe, interne und externe Adressen optimal eingestellt werden. Bei externen Adressen führt LinkChecker übrigens keine rekursive Prüfung durch, da man sich sonst schnell in den unendlichen Weiten des WWW wiederfindet. Bei internen Adressen kann man die Suchtiefe der rekursiven Tests beliebig einschränken. Ist die Netzanbindung schlecht oder die Gegenseite langsam, haben Sie die Möglichkeit, LinkChecker mit einem anderen Timeout-Wert etwas mehr Geduld beizubringen. Ansonsten wartet das Programm nur zehn Sekunden auf eine Antwort, was für die meisten Web-Seiten jedoch völlig ausreichend ist, selbst wenn Sie einen Proxy zwischenschalten. Wer also regelmäßig die Verfügbarkeit vieler URLs kontrollieren muss, dem wird LinkChecker sicher helfen, Zeit zu sparen.

Abbildung 3: LinkChecker auf der Konsole
Abbildung 4: Übersichtlich: HTML-Ausgabe von LinkChecker

Toppler – kleine grüne Männchen erobern Linux

Schon vor einiger Zeit hat eine Schar von Spieleentwicklern Linux als Plattform entdeckt und sorgt mit neuen Ideen oder der Portierung von Klassikern für Kurzweil unter den Pinguinfreunden. Toppler (http://toppler.sourceforge.net/index_de.html) ist eine Reimplementierung des Klassikers Tower Toppler für den C64 (1989). Im Gegensatz zu den meisten anderen Jump-and-Run-Spielen dirigiert man seine Spielfigur nicht an einer Wand entlang, sondern läuft um einen Turm herum. Ziel ist es, unbeschadet den Ausgang an der Spitze des Turmes zu erreichen. Dies wäre nicht weiter schwierig, gäbe es nicht eine ganze Reihe Fallen und Gegner. Zur Verteidigung bleibt dem kleinen grünen Held nur das Werfen von Schneebällen, was die meisten Gegner aber relativ kalt lässt. So ebnen letztlich nur die richtige Strategie und viel Geschick den Weg an die Spitze. Verschiedene Schwierigkeitsstufen und ein eingebauter Level-Editor garantieren, dass es nicht zu schnell eintönig wird.

Abbildung 5: Geschicklichkeit entscheidet schon im ersten Level über Sieg oder Niederlage

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