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Ab sofort kann jeder seine Linux-Kenntnisse kostenlos online überprüfen. Das Innovate-Testcenter (http://testcenter.innovate.de:20065/LINUX/) stellt 40 Fragen zu Basiskenntnissen der Linux-Administration. Um das Szenario praxisnah zu gestalten, sind sämtliche in Linux integrierte Hilfsmittel, wie beispielsweise Man-Pages, zugelassen. Dies tut der Ernsthaftigkeit aber keinen Abbruch, da der Test durch reines Nachschlagen in den vorgegebenen 80 Minuten kaum zu bewältigen ist. Schaffen Sie es trotzdem nicht in dieser Zeit, ist der Versuch keineswegs wertlos, jedoch werden zehn Prozent von der Gesamtpunktzahl als Zeitstrafe abgezogen. Der Test kann jederzeit wiederholt werden. Um Missbrauch vorzubeugen, werden bei mehr als zwei Versuchen pro Monat alle weiteren Anläufe in den nächsten 30 Tagen mit einem fünfprozentigen Abzug bewertet. Falls gewünscht, stellt Innovate gegen eine Gebühr von 19 Euro auch eine Bescheinigung aus. Bei Ergebnissen unter 60 Prozentpunkten bescheinigt Innovate lediglich die Teilnahme. Wer besser abgeschnitten hat, erhält je nach erreichter Punktzahl eines von drei verschiedenen Zertifikaten.

Natürlich ist dies nicht mit einem Zertifikat von Red Hat oder dem LPI gleich zu setzen. Dennoch eignet sich das Innovate-Testcenter hervorragend zur Kontrolle des eigenen Wissens und zum Üben, bevor man Geld in andere Zertifikate investiert.

In diesem Jahr findet vom 20. bis 21. März die erste OpenOffice.org-Konferenz (http://marketing.openoffice.org/conference) an der Universität Hamburg statt. Ort und Zeit wurden bewusst an die CeBIT anschließend gewählt, die am 19. März im nahe gelegenen Hannover endet. Die Veranstalter hoffen, dass viele Experten auf dem Rückweg in Hamburg einen Zwischenstopp einlegen, um vielleicht sogar den einen oder anderen Vortrag zu halten. Natürlich richtet sich der Kongress nicht nur an Entwickler; auch Anwender kommen in Vorträgen über allgemeine Features von OpenOffice, Open Source und Community auf ihre Kosten. Anmelden kann man sich ab sofort mit einer Email an mailto:confregistration@openoffice.org; ob und in welcher Höhe Eintritt verlangt wird, geht aber im Augenblick aus den Informationen auf der Web-Seite noch nicht hervor.

Im Konkurs von Loki sahen viele schon das Aus für das Genre "Spiele unter Linux". Linux Game Publishing (http://www.linuxgamepublishing.com/) versucht nun, diese Lücke zu füllen. Anfang Januar kündigte die Firma bereits die Portierung der beiden Spiele "Bandits: Phoenix Rising" und "Ballistics" aus dem Hause Grin an. Entsprechende Verträge wurden bereits unterzeichnet, und auch der Preis von je 28 (britischen) Pfund steht schon fest. Lediglich ein Erscheinungstermin geht aus der Web-Seite noch nicht hervor. Wer nicht so lange warten kann oder möchte, findet bei Linux Game Publishing noch weitere interessante Spiele zu akzeptablen Preisen.

Pauker, Gedächtnistraining unter Linux

Ob für die Schule, das Studium oder zur Vorbereitung anderer Prüfungen – häufig ist das Auswendiglernen bestimmter Sachverhalte notwendig. Viele bedienen sich dazu beidseitig beschriebener Karteikarten. Pauker (http://pauker.sourceforge.net/) ist die elektronische Variante dieser Lernmethode, die als Java-Programm nahezu überall einsetzbar ist. So können Sie auch unterwegs mit einem PDA für das nächste Examen büffeln. Allerdings muss Pauker vorher mit Ihren Daten gefüttert werden. Dabei können Sie wählen, ob die Antwort später zur Bestätigung eingegeben werden muss oder einfach auf Knopfdruck erscheint. In jedem Fall fragt Pauker nach, ob Sie die korrekte Antwort wussten. Alle falsch beantworteten Fragen legt das Programm in den Stapel zurück und stellt sie später erneut. In der Konfiguration können Sie festlegen, ob die Frage am Anfang, Ende oder an einer beliebigen Stelle einsortiert wird. Damit sind die Konfigurationsmöglichkeiten jedoch auch schon ausgeschöpft; lediglich die Schrift lässt sich variieren. Bei Bedarf können Sie die Seiten der virtuellen Karten vertauschen. Die Fragen speichert Pauker in einer mit gzip komprimierten XML-Datei, deren Struktur sehr simpel ist. Damit wäre es durchaus möglich, bereits existierende Datenbestände mit einem Skript zu übertragen. Pauker selbst bietet im Augenblick allerdings noch keine solche Funktion.

Abbildung 1: Die Bedienung von Pauker ist intuitiv
Abbildung 2: Hätten Sie die Antwort gewusst?

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