Zeitreise
PC-Emulatoren unter Linux
Terminal-Fummeln
Bevor Sie eines der genannten Spiele starten können, müssen Sie es zunächst unter seinem ursprünglichen Betriebssystem installieren. Hierzu können Sie auch einen Emulator wie z. B. dosemu heranziehen. Kopieren Sie nun alle Dateien des Spiels nebst dem entsprechenden Interpreter in ein Verzeichnis unter Linux. Öffnen Sie ein Terminalfenster und wechseln Sie mit cd in dieses Unterverzeichnis. Durch die Eingabe des Interpreternamens (z. B. sarien oder freesci) wird das Spiel gestartet. Bei scummvm muss noch der Name des Spiels folgen, z. B. scummvm monkey2. Die entsprechenden Kürzel finden Sie in der Datei README. Frotz verlangt hingegen die Angabe der Datei mit den Spieldaten, z. B. frotz hitchhik.dat.
Um Magnetic in Betrieb zu nehmen, sind noch ein paar Hürden zu umschiffen. Da sich der Übersetzungsvorgang als etwas kompliziert erweist, sollten Sie zu einem der vorkompilierten Programmpakete unter [17] greifen. Die unterschiedlichen Dateinamen weisen auf verschiedene Bedienoberflächen hin. Wir raten zur Glk-Variante, da sie unter jedem Linux-Desktop laufen sollte. Des weiteren benötigt Magnetic die Spieledaten in einem ganz speziellen Dateiformat. Dazu existieren Konvertierungsprogramme (z. B. XtractPC), die Magnetic beiliegen. Da auch deren Erstellung nicht ganz trivial ist, sollten Sie auf die unter [18] bereit gestellten Spielepakete zurückgreifen (vgl. Kasten Rechtliches). Gestartet wird das Programm analog zu frotz, die Glk-Variante also z. B. mit xmagnetic guild.mag.
Mehr Auswahl
Die Auswahl verfügbarer Interpreter ist nicht auf Abenteuerspiele beschränkt. Vor kurzem ist z. B. Exult fertig gestellt worden [19]: Dieses Programm kann das Rollenspiel Ultima 7 unter Linux zum Leben erwecken. Ein ähnliches Projekt gab es auch für das 3D-Action-Spiel Descent [20, 21].



