Gnomogramm
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Jags, was ist los im Netz?
Wer schon einmal unter Windows in einem Netzwerk gearbeitet hat, weiß, dass ein einziger Klick auf das Symbol "Netzwerkumgebung" Informationen liefert, welche Rechner im Netz über das SMB-Protokoll erreichbar sind und welche Freigaben sie bereitstellen – eine Funktion, die viele Umsteiger bei Linux vermissen. Jags (http://jags.sourceforge.net/) steht für "Just Another Gtk+ Samba-client" und bietet dieses Windows-Feeling jetzt auch für Linux. Nach dem Start öffnet sich ein Fenster, wie man es von der Microsoft-Netzwerkumgebung gewohnt ist. Wer möchte, kann jetzt in den verfügbaren Netzwerken nach Freigaben suchen und diese durch Anklicken direkt öffnen. Im Hintergrund bindet Jags die Freigabe und zeigt sie je nach Konfiguration mit GMC oder Nautilus an. Allerdings hat das System noch zwei kleine Tücken. Möchten Sie als einfacher Benutzer Freigaben einbinden, muss beim Linux-Programm smbmnt das s-Bit ("setuid"-Bit) gesetzt werden. Außerdem akzeptiert Jags als Zielverzeichnis nur einen vollen Pfad. Notwendige Unterverzeichnisse legt es dann aber selbst an, entsprechende Zugriffsrechte vorausgesetzt. Wer all dies beachtet, kann mit Jags bequem durchs Netzwerk navigieren.



