Home / LinuxUser / 2003 / 02 / Linux im LAN

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Pinguin im Netz

Linux im LAN

Wie war doch gleich Ihr Name?

Bislang war von Computern und Netzen immer nur in Form von IP-Adressen die Rede. Für den alltäglichen Gebrauch ist das völlig ungeeignet. Wer will schon 136.199.85.14 schreiben, wenn www.zpid.de ebenso zum Ziel führt?

Diese Namensauflösung übernimmt ein Service namens DNS, "Domain Name Service [3]. Genauer gesagt ist es der so genannte Resolver, der symbolische Namen in IP-Adressen übersetzt und auf Wunsch auch umgekehrt. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Unix-Diensten handelt es sich beim Resolver übrigens ausnahmsweise nicht um einen Dämon, sondern um einen Bestandteil der Programmbibliotheken jedes Unix-Systems.

Der Resolver kennt die ungezählten Rechnernamen im Internet freilich nicht selbst, sondern er fragt einen DNS-Server im Netz. Wenn Sie also symbolische Hostnamen verwenden möchten (und das sollten Sie!), müssen Sie Linux mitteilen, wo sich solch ein DNS-Server befindet. Gemeinerweise benötigen Sie für jede Zugangsvariante – Firma, Handy, Wohnung etc. – einen anderen DNS-Server.

Die momentan relevante Konfigurationsdatei für den Resolver heißt /etc/resolv.conf, und der einzige wirklich wichtige Eintrag darin nameserver. Die anderen Zeilen lässt man vorsichtig unangetastet oder wirft sie kühn hinaus. So eine resolv.conf sieht dann beispielsweise so aus:

nameserver 172.16.45.1

Kurz und schmerzlos. Woher kennt man den Nameserver? In einem echten LAN fragt man den Netzwerkadministrator. Bei Ihnen daheim sind Sie selbst der Admin und tragen einfach Ihre Server-IP ein. Bei Wählverbindungen wird es kompliziert, doch zum Glück erledigt auch hier die Magie der Distribution alles Nötige. Sie fragt nämlich den Einwahl-Server nach dem momentan zuständigen DNS-Server und aktualisiert Ihre /etc/resolv.conf mit den neuen Daten. Verrückte Idee? Kommt ja schließlich auch von Microsoft.

Namensauflösung für Profis

Profis und alle Käufer moderner Distributionen sollten wissen, dass manchmal noch etwas mehr zur Resolver-Konfiguration gehört als nur das bisher beschriebene.

Erstens verwenden manche Distributionen einen so genannten Caching Nameserver. Das heißt: Ein echter DNS-Server läuft auf jedem Computer, sogar auf einem Laptop. Er dient der lokalen Software als Ansprechpartner und leitet die Anfragen von dort ins Internet weiter. In solch einem Szenario sollte man /etc/resolv.conf tunlichst in Frieden lassen – diese Datei verweist dann ja nur auf den eigenen Computer. Stattdessen könnte man ggf. die Konfiguration des lokalen DNS-Servers überarbeiten. In der Praxis ist das oft unnötig, weil diese Caches nicht vom DNS-Server des Internet-Providers abhängig sind.

Zweitens haben Paketfilter (im Volksmund Firewalls genannt) Einzug auf allen großen Distributionen gehalten. Diese müssen selbstverständlich informiert und aktualisiert werden, sobald sich die Adresse des Nameservers ändert. Glücklicherweise geschieht das meist vollautomatisch.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...