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K-splitter

Safari mit Konqueror

Safari heißt der neue MacOS-X-Webbrowser, dessen Geheimnis Apples CEO Steve Jobs auf der Macworld Expo vom 6. bis 10. Januar in San Francisco lüftete: Er basiert auf Konquerors KHTML-Render-Engine und seiner JavaScript-Implementation KJS, die die Apple-Entwickler aufgrund der sauberen und schlanken Architektur anderen Open-Source-Lösungen vorzogen. Damit lädt Safari Web-Seiten dreimal so schnell wie der MS Internet Explorer unter MacOS X; JavaScript ist doppelt so rasch.

Alle Änderungen des Apple-Teams flossen inzwischen ans KDE-Projekt zurück; die gesamte Übersicht ist unter http://lists.kde.org/?l=kfm-devel&m=104196912316326 zu finden.

Messe-Fieber im Bild

An die KDE-Messestände auf der CeBIT oder der Systems hat man sich ja mittlerweile gewöhnt. Nun machen aber auch unsere Nachbarn aus den Benelux-Ländern ausstellungstechnisch mobil. Mit Computern, Maskottchen und Flyern bewaffnet ging das niederländische KDE-Team daran, die HCC Dagen (Hobby Computer Club-Tage) vom 22. bis 24. November vergangenen Jahres in Utrecht zu erobern. Mit über 100.000 Besuchern handelt es sich dabei um eine der größten Messen für Computerendanwender in den Benelux-Staaten. Dass ihr Enthusiasmus erfolgreich war, beweist der Foto-Report unter http://www.xs4all.nl/~leintje/kde-nl/hcc2002/images/thumbnails.html.

Glossar

CVS-Baum

Gerade wenn mehrere Entwickler an einem Softwareprojekt arbeiten, ist ein Verfahren nötig, das verhindert, dass jemand Änderungen seiner Mitprogrammierer aus Versehen überschreibt oder die einzige funktionsfähige Version zerstört. Viele Projekte – darunter auch KDE – verwenden daher ein Versionskontrollsystem wie das "Concurrent Versions System" CVS. Aus einem CVS-Dateibaum kann auch ein älterer Entwicklungsstand jederzeit rekonstruiert werden, doch am häufigsten wird er natürlich verwendet, um den aktuellen Programmcode "auszuchecken".

SVG

Bei Bildern im "Scalable Vector Graphics"-Format handelt es sich im Unterschied zu den derzeit vorwiegend verbreiteten GIFs oder JPEGs um Vektorgrafiken. Vektorgrafische Formate beschreiben nicht, welche Farbanteile ein Pixel im Bild hat, sondern stattdessen Objekte. Diese können alle Formen und Farben annehmen und haben im Bild eine festgelegte Position und bestimmte Ausmaße, Farben und andere Eigenschaften. In der Datei stehen nur die Objektbeschreibungen. Die anzuzeigende Grafik wird zur Laufzeit aus diesen Daten erzeugt. Das SVG-Format eignet sich vor allem für Web-Grafiken, da die Beschreibungsdaten für vektorgrafische Objekte in der Regel viel weniger Speicherplatz benötigen als pixelorientierte Bildformate. Gerade für Grafiken, die Symbole enthalten, Logos oder Cliparts stellt SVG eine sinnvolle Alternative zu GIF dar. Die Entwicklung des W3-Konsortiums ist – genauso wie andere dort normierte Sprachen wie HTML, CSS, XML und auch PNG – plattformübergreifend, offen dokumentiert und frei verwendbar.

Infos

[1] Carsten Niehaus: "Zwergen-Desktop", LinuxUser 10/2002, S. 58 ff.

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