K-splitter
Neue Oberfläche für PDAs
Was KDE für PCs ist OPIE [1] (http://www.opie.info/) für PDAs auf Linux-Basis. Bereits im März 2003 soll das freie, auf Qt/Embedded basierende Gegenstück zu Trolltechs Qtopia-Benutzeroberfläche in der stabilen Version 1.0 erscheinen, und zwar (zumindest in den Kernapplikationen) deutsch, dänisch, portugiesisch, französisch und chinesisch lokalisiert. Um die Marschrichtung bis zu diesem Meilenstein festzulegen, steckte das neunköpfige Kernentwicklerteam am 15. Dezember im IRC intensiv die Köpfe zusammen.
Die wichtigsten Ergebnisse dieses virtuellen Entwicklertreffens: Ab sofort wird die Versionsnummerierung übersichtlicher. Wie der Linux-Kernel tragen stabile OPIE-Ausgaben eine gerade Zahl nach dem Punkt, die Entwicklerversionen eine ungerade. Als Standard-Dateimanager kommt nun AdvanceFM zum Einsatz. Zur Verbesserung der Kommunikation der Programme untereinander setzen die Entwickler vorerst weiter auf XRef, eine Art HTML für Programme: Wie über Hyperlinks kann eine Anwendung auf die Daten einer anderen zugreifen. Nach dem Motto "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben" einigte sich das Team darauf, diese grundlegenden Datenstrukturen erst für OPIE 1.2 auf eine Datenbank umzustellen.
Mit der für Januar geplanten PDA-Distribution OpenZaurus 3.1 (http://www.openzaurus.org/) haben Nutzer noch die Chance, aktiv beim Endspurt zu OPIE 1.0 mitzumischen.
SVG-Icons für den Desktop
Icon-Sets für KDE gibt es mittlerweile zu Dutzenden. Doch das neue BlueSphere-Theme ist etwas Besonderes. Denn hier haben Sie es mit waschechten SVG-Icons zu tun. Der große Vorteil: SVG als Vektorgrafik-Format verfügt über deutlich bessere Render-Qualitäten und braucht weniger Speicherplatz im Vergleich zu Bitmap-Grafiken. Doch trotz ihrer kleinen Dateigrößen sehen die SVG-Icons verteufelt gut aus, wie Abbildung 4 beweist. Das jeweils aktuelle Paket mit über 150 Bildchen können Sie von http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=66882 herunterladen.



