K-splitter

Ein neues Design in einem neuen Jahr, bessere Python-Unterstützung und leider auch ein paar Sicherheitslücken beschäftigen uns im Januar-Heft.

Vertrautes Styling für GTK-Applikationen

Wer sich von der einen oder anderen GNOME- beziehungsweise GTK-Applikation nicht trennen möchte (wie etwa von Gimp oder XMMS), muss künftig auch bei diesen Programmen nicht mehr auf das gewohnte KDE-Look&Feel verzichten. Schuld daran ist das neue Geramik GTK Theme. Dieses sorgt dafür, dass GTK-Tools dem KDE-Keramik-Theme folgen, wie Abbildung 1 beweist.

Abbildung 1: GNOME meets KDE

Die Installation des Themes geht recht einfach, sofern Ihr Rechner mit den dev(el)-Paketen zur GTK- und Imlib-Bibliothek ausgestattet ist. Besorgen Sie sich den Tarball mit den Geramik-Sourcen unter http://www.kde-look.org/content/show.php?content=3952, und installieren Sie sie mit dem gewohnten Dreiklang ./configure; make; make install – letzteres natürlich als root. Nun müssen Sie nur noch die Datei /usr/local/share/themes/Geramik/gtk/gtkrc ins Verzeichnis /etc/gtk (wenn Sie alle User auf Ihrem Rechner mit Geramik beglücken wollen) oder ~/.gtkrc (für den persönlichen Gebrauch) kopieren.

Python vor!

Große Ereignisse werfen an der KDE/Python-Front ihre Schatten voraus: Detlev Offenbach verkündete in Entwicklerkreisen, dass bald mit einer neuen Version seines grafischen Python-Debuggers eric zu rechnen sei.

Der Eric der dritten Generation (Abbildung 2) mausert sich dabei immer mehr zur integrierten Entwicklungsumgebung. So soll er endgültig das Programm Qscintilla, einen Quelltext-Editor mit Code-Ergänzung für Python, integrieren. Zudem wird das Programm direkt in der Qt-Dokumentation browsen und es erlauben, die Qt-Entwicklerwerkzeuge QtDesigner und QtLinguist für Korrekturen zu benutzen. Auch ein Python-Klassen-Browser darf nicht fehlen.

Wer sich das Programm bereits in der noch nicht ganz so fortgeschrittenen, aktuellen Version 2.1.4 zum Selbstkompilieren herunterladen will, findet den Quellcode auf der Homepage des Autors unter http://www.die-offenbachs.de/detlev/eric.html.

Abbildung 2: Mit Eric wird Python-Programmierung noch einfacher

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