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01.01.2003

Neues Jahr! Tatendrang und durchschlagende Ideen? Wer 2003 den Aktien endgültig den Rücken kehren will, kann seine Euros für neue Linux-Distributionen ausgeben, seine Fähigkeiten in Projekte einbringen oder sich und den eigenen Computer mit Edelmetallen schmücken.

Kunstvoll auf Debian-Art

Wie gut, dass dieser LinuxUser noch kurz vorm Weihnachtsfest 2002 erscheint: Wem immer noch das passende Geschenk fehlt, kann es ja einmal mit Schmuck versuchen. Der Linux-Schmuckladen unter http://www.linuxjewellery.com/ lässt sich bei seinen Kreationen von der Open-Source-Bewegung inspirieren und stellt pünktlich zum Fest unter http://www.linuxjewellery.com/debian/ die neue Debian-Kollektion der Designerin Eliza Mazurkiewicz vor.

Elegant, wie der Debian-Wirbel von Haus aus ist, kann er sich in Edelmetall, teils mit Edelsteinen verziert, als Ohrring, Brosche oder Kettenanhänger durchaus sehen lassen (Abbildung 1). Wer weniger sich und seine Lieben, sondern eher seinen Rechner beschenken möchte, greift zu einem in Metall gefertigten Debian-Logo, das sich zum Schmücken von Computergehäusen und Schreibtischen eignet (Abbildung 2). Zu erhalten ist das Schmuckstück in etlichen Variationen (unter anderem versilbert oder vergoldet). Das alles hat natürlich seinen Preis, doch von den Einnahmen gehen zehn Prozent ans Debian-Projekt.

Abbildung 1: Der Debian-Wirbel als Designer-Schmuck

Abbildung 2: Auch Debian-Rechner lieben's elegant

Wer's lieber profaner hat und sich mit den unvermeidlichen T-Shirts und Baseball-Kappen zufrieden gibt, kann seine Debian-Begeisterung in Kleidungsstücken von Linuxland (http://www.linuxland.de/katalog/21_fanartikel/debian_fanartikel/) nach außen tragen.

Büro und Schreibtisch

Wenn es nach der SuSE Linux AG geht, erobert das Pinguin-Betriebssystem 2003 endgültig den Desktop, zum Beispiel mit dem für Januar 2003 angekündigten neuen Produkt SuSE Linux Office Desktop, quasi dem Einstandsgeschenk für den neuen CEO Richard Seibt, der früher bei IBM weltweit für OS/2 verantwortlich war. Es wendet sich sowohl an Privatnutzer als auch an Unternehmen und verspricht Anwendern ohne Linux-Vorkenntnissen die Weiternutzung der vertrauten Microsoft-Office-Anwenderprogramme samt deren bereits vorhandenen Dateien. Möglich macht dies Codeweavers CrossOver Office [1] ( http://www.codeweavers.com/home/).

Die nötigen Partitionen erstellt der Acronis OS Selector ( http://www.acronis.com/products/osselector/), der mit vorinstalliertem Windows 2000 oder XP zurechtkommt und auch NTFS-Partitionen verkleinern kann.

Der Office-Desktop basiert nicht auf dem im November 2002 erschienenen, für Server-Produkte gedachten United Linux 1.0, sondern auf SuSE Linux 8.1 [2]. Er enthält StarOffice 6.0, den Mail-Client Evolution, KDE und GNOME. Der Listenpreis beträgt 129 Euro pro Arbeitsplatz, ausführliche Dokumentation und 90 Tage Installationssupport eingeschlossen.

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