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DVDs abgespeckt

DVDs kopieren mit dvd::rip und transcode

Untertitel rendern

Wenn Sie Untertitel in den Film eingerechnet haben möchten, klicken Sie auf Activate this subtitle for rendering. Eine Reihe von Einstellmöglichkeiten werden nun aktiv: Vertical Offset gibt in Pixel eine vertikale Verschiebung relativ zur unteren Kante des Bildes vor. Mit Time shift kann bei Synchronisationsproblemen nachgeholfen werden. Antialiasing zeichnet die Untertitel weich, was in der Regel hübscher aussieht, bei kleinen Texten aber auch unleserlich sein kann.

Die beiden Schaltflächen Suggest values for letterbox und Suggest values for full size movie machen sinnvolle Einstellungen/Ergänzungen für Vertical offset und den Beschnitt des Bildes, den Sie vorher auf der Seite Clip & Zoom eingestellt haben. Bei der Letterbox-Einstellung bleiben die schwarzen Ränder eines Widescreen-Films erhalten, damit darauf die Untertitel eingeblendet werden können. Bei Full size werden die Untertitel auf den eigentlichen Film gesetzt.

Manchmal sind die Untertitel aufgrund ungünstig gewählter Farben unleserlich. Dann können Sie nachhelfen, indem Sie Enable color manipulation aktivieren. Nun können zwei Grauwerte (im Bereich 0-255) vorgegeben und zwei Farbindex-Positionen (von 0-3) zugeordnet werden. Hier heißt es Ausprobieren, bis es gut aussieht.

Abbildung 4: dvd::rip bietet mittlerweile umfassende Unterstützung für Untertitel. Diese können sowohl direkt in den Film hineingerechnet als auch in Form einer zusätzlichen vobsub-Datei exportiert werden

Um diese Tests überhaupt zu ermöglichen, gibt es die Funktion, einen kurzen Testfilm mit allen Einstellungen zu generieren. Geben Sie die Anzahl der einzubindenden Subtitel (und damit indirekt die Länge des zu erstellenden Films) vor. Die als Vorschaubilder angezeigten Untertitel werden so in dem Testfilm berücksichtigt. Nach Klick auf Transcode und View wird Ihr eingestellter Player gestartet, und Sie können das Ergebnis begutachten.

Untertitel als vobsub-Datei

Wenn Sie die Untertitel in eine vobsub-Datei schreiben möchten, aktivieren Sie einfach die Checkbox Create later, und nach dem Transcoding werden gleich die passenden vobsub-Dateien erzeugt. Dabei wird eine Aufteilung auf mehrere CDs berücksichtigt. Sie können auf diese Art auch mehrere Untertitel für eine spätere vobsub-Generierung auswählen.

Wenn Sie den Film auf eine CD packen möchten, können Sie hier auch gleich auf Create now klicken – es entsteht eine nicht weiter aufteilbare vobsub-Datei, die Sie sich direkt mit View vobsub ansehen können.

Falls Sie übrigens das Programm rar (in der Version 2.71; 3.x-Versionen funktionieren nicht) installiert haben, benutzt dvd::rip dieses, um die generierte vobsub-Datei (zusammen mit den dazugehörigen ifo- und idx-Dateien) in ein rar-Archiv zu packen. Aktuelle mplayer-Versionen können eine derartige rar-Datei direkt abspielen.

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LinuxUser 06/2012

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