DVDs abgespeckt
DVDs kopieren mit dvd::rip und transcode
Video-Bitraten-Berechnung
Die Bitraten-Berechnung ist etwas flexibler geworden. Sie können die gewünschte Dateigröße nicht mehr nur als Vielfaches von CD-Größen vorgeben, sondern alle Werte auch per Hand ändern. Aus der gegebenen Dateigröße ergibt sich letztlich die Video-Bitrate, wobei der für die Audiospuren benötigte Platz berücksichtigt wird.
Aktuelle Xvid-Versionen haben übrigens große Fortschritte beim "Treffen" der eingestellten Größe gemacht: Starke Abweichungen sind hier eher selten.
Video Codecs
Überhaupt hat sich bei den Video-Codecs im letzten halben Jahr viel getan. DivX liegt mittlerweile in der Version 5 vor (unter Linux leider nur in der abgespeckten Personal-Fassung), Xvid wird trotz Streitigkeiten mit Sigma Designs wegen Verletzung der GPL glücklicherweise und mit großem Erfolg weiter entwickelt, und mit ffmpeg4 steht eine weitere Open-Source-Implementierung von MPEG4 bereit. Aktuelle transcode-Versionen unterstützen all diese und darüber hinaus auch alle Windows Codecs, die über die avifile-Bibliothek angebunden werden können. Auf letztere muss man allerdings bei der Vielfalt der nativen Linux Codecs eigentlich gar nicht mehr zurückgreifen (siehe Tabelle 4).
Tabelle 4: Die wichtigsten Video Codecs
| Codec | Beschreibung |
|---|---|
| Xvid | http://www.xvid.org/: Dieser hervorragende Open Source MPEG4 Video Codec wird bei transcode in Form zweier Module unterstützt: xvid und xvidcvs. xvid bezieht sich auf die letzte stabile Version und xvidcvs auf den jeweils aktuellen CVS-Snapshot. |
| ffmpeg | http://ffmpeg.sourceforge.net/: Auch dieser MPEG4 Codec ist Open Source und wird über das transcode-Modul ffmpeg4 angesprochen. Eine aktuelle transcode-Version (>= 0.6.2-20021114) ist zu empfehlen, da ältere Versionen hier noch Fehler haben. |
| DivX4/5 | http://www.divx.com: Als MPEG4 Codec lange Zeit unter Linux die einzige Alternative, obwohl er kein Open Source ist. DivX5 hat einen interessanten Bug im Zusammenhang mit VFAT-Dateisystemen. Mit diesem Kommando muss man die Bibliotheksdatei bearbeiten, damit man DivX5 auch auf dem Windows-Dateisystem einsetzen kann: perl -pi -e 's|c:\\trace_b.txt|/dev/null\0\0\0\0\0|' /usr/lib/libdivxencore.so
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| SVCD/VCD | http://mjpeg.sourceforge.net/: Auch wenn es in dvd::rip "SVCD" bzw. "VCD" genannt wird, steckt dahinter das transcode-Modul für die mjpegtools. Damit werden MPEG1-Filme erstellt, die via vcdimager/cdrdao auf CD gebrannt über einen Hardware-DVD-Player abspielbar sind. |



