Home / LinuxUser / 2002 / 12 / Software

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Eingedost
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Aufteiler
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Software

Grip – Songs in einem Rutsch kodiert

Viele Wege führen nach Rom – so auch das Umwandeln von Audio-Dateien einer CD in das beliebte MP3-Format. Der Kommandozeilen-Fan liest die CD manuell mit cdparanoia ein und kodiert die wav-Dateien anschließend mit lame oder oggenc. Bequemer geht es hingegen mit dem Frontend Grip (http://www.nostatic.org/grip/), ein GTK-basierte CD-Player und -Ripper.

Die Oberfläche ist einfach und übersichtlich. Direkt nach dem Einlegen einer Audio-CD startet Grip eine Anfrage an die Internet-Musikdatenbank http://www.freedb.org/. Ist die CD bekannt, erscheint die Titelliste mit dem jeweiligen Namen und der Laufzeit anstelle der Spurnummer im Grip-Auswahlfenster. Mit der rechten Maustaste lassen sich die Songs markieren. Diese können dann kodiert oder einfach nur in eine wav-Datei ausgelesen werden. Anhand der ermittelten Daten erstellt Grip auch die Datei- und Verzeichnisnamen automatisch zusammen. In welcher Reihenfolge Interpret und Titel in den Datei- oder Verzeichnisnamen einfließen, lässt sich dabei in der Konfiguration individuell festlegen.

Ebenfalls konfigurierbar ist das zu verwendende Kodierungsprogramm. Zwar enthält Grip bereits Voreinstellungen für die bekanntesten Encoder, wie z. B. lame, gogo oder oggenc, aber auch andere Tools lassen sich bei Bedarf einbinden, sofern diese via Kommandozeilenparameter konfigurierbar sind. Damit ist der Benutzer auf kein Format festgelegt und kann auch zukünftige Encoder verwenden. Auf Wunsch legt Grip nach der Kodierung noch eine Playlist mit der Endung .m3u an, die von den meisten gängigen MP3-Playern erkannt und unterstützt wird.

Somit bleiben eigentlich kaum Wünsche offen, und die MP3-Kodierung ganzer CDs ist, einen schnellen Prozessor und eine schnelles CD-ROM-Laufwerk vorausgesetzt, mit ein paar Klicks in wenigen Minuten erledigt.

Abbildung 4

Abbildung 4: Sauber gelistet – Tracks in Grip

Abbildung 5

Abbildung 5: Kodieren per Mausklick

JPhotobrush, Bildbearbeitung mit Java

Im ersten Augenblick erinnert der Name JPhotobrush (http://www.tanveer.freeservers.com/programming/JPhotoBrush.htm) ein wenig an Bildbearbeitungsprogramme, wie Photoshop oder Paintbrush. Eine Assoziation, die sicher teilweise gewollt ist, und auf den ersten Blick ist eine gewisse Ähnlichkeit mit Photoshop sicherlich auch vorhanden. Jedoch lässt der erhebliche Unterschied im Funktionsumfang eher einen Vergleich mit Paintbrush als mit Photoshop zu.

Im Vergleich zu Paintbrush bietet JPhotobrush neben den üblichen Zeichenfunktionen und geometrischen Objekten eine ganze Reihe von Filtern und Effekten. Neben dem Schärfen und Glätten von Bildern hat der Benutzer auch die Möglichkeit, interessante Effekte, wie z. B. Wellen, Mosaike oder Diffusionen zu erzeugen. Problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass JPhotobrush jeweils nur den letzten Arbeitsschritt rückgängig machen kann. Stellt man erst später einen Fehler fest, ist das sehr ärgerlich. Abhilfe schafft nur regelmässiges Abspeichern, was bei sehr großen Dateien jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Die Auswahl an Grafikformaten ist im Augenblick noch relativ eingeschränkt. Zur Zeit unterstützt JPhotobrush in der aktuellen Version 2.0 lediglich sechs verschiedene Formate, darunter JPEG oder PNG, mit der Zeit sollen aber noch weitere implementiert werden. Hinzukommen sollen auch Funktionserweiterungen in Form von Plugins. Benutzer haben dann die Möglichkeit, JPhotoshop nach eigenen Vorstellungen zu erweitern. Eine entsprechende Anleitung befindet sich auf der Website von JPhotoshop.

Alles in allem ist JPhotobrush eine interessante, plattformunabhängige Bildverarbeitungs-Software, deren Funktionsumfang für den Heim- und Hobby-Bereich völlig ausreicht. Wer mehr möchte, kommt allerdings an Gimp nicht vorbei.

Abbildung 6

Abbildung 6: Malen in Java – JPhotobrush

Tip a friend    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 149 Punkte (7 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 05/2014

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Bilder vergleichen mit diffimg
Bilder vergleichen mit diffimg
Tim Schürmann, 01.04.2014 12:40, 1 Kommentare

Das kleine Werkzeug diffimg kann zwei (scheinbar) identische Bilder miteinander vergleichen und die Unterschiede optisch hervorheben. Damit lassen sich nicht nur Rätsel a la „Orignial und Fäls...

Aktuelle Fragen

programm suche
Hans-Joachim Köpke, 13.04.2014 10:43, 8 Antworten
suche noch programme die zu windows gibt, die auch unter linux laufen bzw sich ähneln sozusagen a...
Funknetz (Web-Stick)
Hans-Joachim Köpke, 04.04.2014 07:31, 2 Antworten
Bei Windows7 brauche ich den Stick nur ins USB-Fach schieben dann erkennt Windows7 Automatisch, a...
Ubuntu 13.10 überschreibt immer Windows 8 Bootmanager
Thomas Weiss, 15.03.2014 19:20, 8 Antworten
Hallo Leute, ich hoffe das ich richtig bin. Ich habe einen Dell Insipron 660 Ich möchte gerne Ub...
USB-PTP-Class Kamera wird nicht erkannt (Windows-only)
Wimpy *, 14.03.2014 13:04, 15 Antworten
ich habe meiner Frau eine Digitalkamera, AGFA Optima 103, gekauft und wir sind sehr zufrieden dam...
Treiber
Michael Kristahn, 12.03.2014 08:28, 5 Antworten
Habe mir ein Scanner gebraucht gekauft von Canon CanoScan LiDE 70 kein Treiber wie bekomme ich de...