Home / LinuxUser / 2002 / 12 / Software

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.
01.12.2002

JPilot: Linux und der Palm

Für viele ist der Personal Digital Assistent (kurz PDA) ebenso wie das Handy fester Bestandteil des Alltags. Was vor sechs Jahren mit dem Palm Pilot seinen Anfang nahm, mauserte sich im Laufe der Zeit zu einem Notebook im Westentaschenformat, dessen Daten natürlich auch mit dem heimischen PC abgeglichen werden sollen. Zu diesem Zweck gehört bei allen PDA-Herstellern entsprechende Windows-Software zum Lieferumfang. Linux-Programme suchte man bis dato eher vergebens. Doch wie üblich weiß sich die Linux-Gemeinde auch diesmal zu helfen. Für die weitverbreiteten PDAs der Palm-Reihe gibt es mit JPilot eine Verwaltungs-Software, die sich gegenüber Windows-Tools nicht verstecken muss.

Genau genommen ist JPilot (http://jpilot.org/) ein grafisches Frontend, das auf pilot-link ( http://www.pilot-link.org), einer Programm- und Bibliothekensammlung zur Synchronisation zwischen Rechner und Palm Pilot, aufsetzt. So wird die Verwaltung der Palm-Daten dank der übersichtlichen Oberfläche zum Kinderspiel, und Änderungen im Adressbuch lassen sich genauso schnell vornehmen wie das Anlegen neuer Notizen. Auch die Installation neuer Programme auf dem Palm ist dank JPilot schnell erledigt. Sie sollten jedoch darauf achten, dass das installierte Programm für Ihre PalmOS-Version geeignet ist, um böse Folgen zu vermeiden. Damit sich in einem solchen Fall der Schaden in Grenzen hält, lassen sich mit JPilot auch Sicherungen aller Palm-Daten vornehmen, was abhängig von der Menge schon mal einige Minuten dauern kann. Neben diesen Standardfunktionen ist JPilot auch durch Plugins erweiterbar. Zum Beispiel bietet ein Mail-Plugin die Möglichkeit, mit dem Palm geschriebene Mails zu versenden und auf dem Palm empfangene Mails mit dem Rechner abzugleichen.

In der aktuellen Version unterstützt JPilot erstmalig die Synchronisation mit PalmOS 4.x, sowie die Verwendung von USB-Cradles. Allerdings raten die Entwickler in diesem Zusammenhang dringend dazu, die pilot-link Version 0.11.3 oder höher zu verwenden. Mit älteren Version der 0.11.x-Reihe traten wiederholt Probleme auf.

Abbildung 1: Bequeme Terminverwaltung mit JPilot

Abbildung 2: Schnell angepasst – die JPilot Konfiguration

Wie ein Phoenix aus der Asche

Man nehme einen Mozilla, entferne den Mailer, den Composer, den integrierten IRC-Client Chatzilla und reduziere das Programm auf seine Grundfunktion, das Browsen von Websites – fertig ist Phoenix. Jetzt als Version 0.3 ("Lucia") veröffentlicht, bestätigt sich der Eindruck der Vorgängerversionen: Phoenix ist schnell, Phoenix ist stabil und es frisst weniger Speicher als sein hungriger großer Bruder Mozilla.

Auf der Homepage (http://www.mozilla.org/projects/phoenix/) des Projektes finden sich Binaries für Windows und Linux zum Download. Neu in diesem Release sind unter anderem "Image Blocking" (blockiert auf Wunsch Bilder von einem bestimmten Server), bessere Bookmark-Verwaltung und an Mozillas Verhalten angepasstes Tab Browsing. Sollte sich eine Vorgängerversion auf Ihrem Computer befinden, müssen Sie diese eventuell vollständig entfernen, bevor Sie "Lucias" Vorzüge kennenlernen können.

Abbildung 3: Fixer Browser – Phoenix

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

338 Hits
Wertung: 69 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...