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Redaktion LinuxUser
Aus: LinuxUser 12/2002
Die Distribution als Server
Abbildung 1: Das Logo des "Easy Internet Server" eisfair
Bereits in Heft 03/2002 [1] klang es an: Seit immer mehr User den "On(e) Disk Router" fli4l (http://www.fli4l.de/) als Inter- oder Intranet-Server missbrauchen, war es an der Zeit, eine einfach zu installierende und über kompakte ASCII-Dateien zu konfigurierende Distribution für genau diesen Zweck zusammenzustellen. Das Ergebnis mit dem Namen eisfair (http://www.eisfair.org/german/eisfair.htm) liegt nunmehr in Version 1.0.1 vor. Ähnlich wie fli4l stellt es die Applikationen und Dienste in den Vordergrund, nicht das Betriebssystem selbst. Beide Projekte haben nur geringe Anforderungen an die Hardware, so dass auch ältere Rechner zum Einsatz kommen können.
Im Distributionsarchiv eisfair-1.0.1.tar.gz, erhältlich unter http://www.eisfair.org/german/download.htm, befindet sich eine deutschsprachige Installationsbeschreibung namens readme.txt, die nicht nur wegen des Satzes: "ACHTUNG: eisfair benutzt die komplette Festplatte, Datenverluste sind daher beabsichtigt!" lesenswert ist. Sie erklärt auch, wie die Boot-Disketten unter Windows erstellt werden können.
Nach dem Booten des darauf befindlichen Systems werden die gewünschten Server-Dienste über das Internet oder von einem lokalen Fileserver eingespielt. Die Installation von CD-ROM ist geplant, und auch eine grafische Benutzeroberfläche befindet sich in Entwicklung.
[1] Frank Meyer: "Routing für alle", LinuxUser 03/2002, S. 35 ff.
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