Home / LinuxUser / 2002 / 11 / VMware Workstation 3.2

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Untermieter

VMware Workstation 3.2

…und unechten CD-ROM-Laufwerken

Zum Testen und um Applikationen zufrieden zu stellen, die auf eine eingelegte CD-ROM bestehen, bietet VMware die Möglichkeit, dem Gastbetriebssystem eine solche vorzuspiegeln. Dafür legt man unter Linux ein ISO-Image an:

dd if=/dev/cdrom of=cdrom-image1.iso

Dieser Befehl liest die eingelegte CD aus und erzeugt im aktuellen Verzeichnis das Image meinelieblingscd.iso.

mount -o ro,loop cdrom-image1.iso /mnt/cdrom

wie einen externen Datenträger behandeln und ins Linux-Dateisystem einhängen. Im Beispiel sind die Daten aus cdrom-image1.iso anschließend unter /mnt/cdrom einsehbar.

In VMware klicken Sie nun (nach dem Laden der Konfigurationsdatei für das Gastsystem) den Menüpunkt Settings / Configuration Editor an. Um das Image wie eine CD-ROM abzusprechen, gehen Sie auf IDE Drives und wählen ein noch nicht installiertes Gerät. Diesem geben Sie den Device Type CD-ROM Image und wählen den Dateinamen Ihrer erstellten Image-Datei aus (Abbildung 5). Ein Klick auf Install macht das Laufwerk ab dem nächsten Start des Gastsystems verfügbar. Solchen Laufwerken lässt sich auch während des Betriebs ein neues Image zuordnen – ganz so, wie man eine CD wechselt. Dafür klickt man auf Devices / Name_des_CD-ROM-Laufwerks / Disconnect and Edit und landet im selben Dialog wie bei der Neueinrichtung.

Abbildung 5: Ein virtuelles CD-ROM-Laufwerk

Netzwerk für Windows

Das Netzwerk stellt unter VMware die (mit Ausnahme der Zwischenablage) einzige Möglichkeit dar, mit der Außenwelt und damit mit dem Host-Betriebssystem Daten auszutauschen. Hierfür bietet sich ein Samba-Server an, den das Tool vmware-config.pl bei der Konfiguration auch automatisch einrichtet. Weiterhin stellt VMware in seinem privaten Netzwerk einen DHCP-Server [3] bereit, der die virtuellen Maschinen mit allen benötigten Netzwerkdaten (etwa einer IP-Adresse) versorgt. Die Konfigurationsdateien für diesen Server finden sich unter /etc/vmware/vmnet@L: */dhcpd/dhcpd.conf. Jeder eingerichteten Netzwerkverbindung teilt VMware einen eigenen DHCP-Server zu.

Probleme bekommt der Emulator allerdings, wenn die Netzwerklast im NAT-Modus stark ansteigt. Bei einer Vielzahl aktiver Verbindungen überlastet das die CPU im schlimmsten Fall so stark, dass der gesamte PC samt Host-Betriebssystem zum Stillstand kommt. Hier muss der Hersteller noch nachbessern. Allerdings macht der NAT Daemon in Version 3.2 bereits eine viel bessere Figur als im Vorgänger. So war es im Test nicht mehr möglich, VMware mit vielen NAT-Verbindungen so auszulasten, dass der Rechner wie bei VMware 3.1 nur noch durch einen Reset wiederzubeleben war.

Unter Windows 2000 und ME kommt es zudem vor, dass nach einer gewissen Zeit keine Netzwerkzugriffe mehr möglich sind. Schuld hieran ist der Netzwerktreiber, der versucht, den Link Status, also den Status der Verbindung des Netzwerkkabels, festzustellen – ein Feature, das Microsoft "Media Sensing" nennt. Da ein virtuelles Netzwerk wie im Fall von VMware nicht aus Kabeln besteht, scheitert der Treiber hier oft. Die Lösung des Problems beschreibt VMware Inc. auf seinen Support-Seiten [4]: "Schalten Sie Media Sensing ab!" Für Windows ME geht dies über die Netzwerk-Konfiguration in der Systemsteuerung. Dort wählt man aus dem Kontextmenü des "TCP/IP -> AMD PCNET adapter"-Icons den Eintrag Eigenschaften an und entfernt das Kreuz in der Checkbox Verbindung zu Netzwerkmedien feststellen. Bei Windows 2000 bedarf es einer Registry-Änderung, die http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;de;Q239924 beschreibt.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 69 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...